gundi on tour https://gundiontour.de Fotografin & Bloggerin Mon, 24 Feb 2020 09:22:23 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.7 Kerity – urige Gässchen und bezaubernde Granitsteinhäuser https://gundiontour.de/kerity/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kerity https://gundiontour.de/kerity/#respond Mon, 24 Feb 2020 09:22:23 +0000 https://gundiontour.de/?p=2240 Der Beitrag Kerity – urige Gässchen und bezaubernde Granitsteinhäuser erschien zuerst auf gundi on tour.

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Kerity...

... urige Gässchen und bezaubernde Granitsteinhäuser

 

Bunte Fischerboote, weiße Möwen und blaues Meer …

Das Finistère ist mit seinem unwahrscheinlich abwechslungsreichen Landschaftsbild einzigartig. Sanfte Strände und schroffe Küsten, eine bezaubernde Landschaft – ein Meer in grün, türkis und blau. Es gibt keinen anderen Landstrich, der mich so verzaubert, ganz egal, ob die Sonne scheint, es regnet oder stürmt. 

Hier im Finistère zwischen Pointe du Raz und Concarneau unweit von Quimper liegt das bezaubernde Örtchen Kerity. Kerity gehört zu Penmarc’h wie auch Saint Guénolé und Saint Pierre.

Wer etwas ganz Besonderes, Authentisches sucht, der wird den kleinen Fischerort Kerity lieben. Kerity ist einfach urig – wenn ihr durch seine kleinen Gässchen lauft, werdet ihr euch in eine andere Zeit versetzt fühlen – ja, es ist tatsächlich so, als wäre in Kerity die Zeit einfach stehen geblieben.

Winter Bretagne - Tipps und Infos für Ferien am Meer

 

Vom Handelshafen zum Yachthafen…

Einst war Kerity ein Handelshafen, im 15. Jahrhundert sogar eines der wichtigsten westeuropäischen Handelszentren für die Schifffahrt. Zu dieser Zeit lagen mehr als 300 Schiffe dort. Später war der Hafen für seinen Sardinenfang bekannt.

Heute ist es eher ruhig im Hafen von Kerity – mittlerweile wird er geprägt von Yachten und seinen einstigen Glanz kann man sich kaum mehr vorstellen.

Ich liebe an Kerity die kleinen beschaulichen Gässchen, anders als in Saint Guenole gibt es dort keine Felsen, an denen sich die Wellen brechen, sondern unendlich lange Strände.

Von hier aus könnt ihr entlang des weiten Sandstrandes nach Le Guilvinec wandern, wie auch in die andere Richtung zu den berühmten Felsen in Saint Guénolé.

Das Zentrum von Kerity ist der kleine Hafen, an dem ihr Fischgeschäfte, eine Bäckerei und Restaurants, von denen aus ihr eine wunderbare Aussicht auf den Atlantik habt, findet.

Über den Hafensteg könnt ihr weit auf das Meer hinauslaufen, dort habt ihr einen wunderschönen Blick auf das Inselarchipel Les Etocs in die eine Richtung und auf Kerity in die andere.

 

Gut essen könnt ihr hier

Bar Restaurant Le Doris, Port de Kérity – Penmarc’h, mit traditioneller Küche, wie Fisch, Meeresfrüchten und Hummer. Weitere Infos findet ihr hier: Restaurant Fruits de Mer “Le Doris“

Bar – Restaurant Le Nautilus, Port de Kérity – Penmarc’h. Das kleine Restaurant ist ganz bezaubernd eingerichtet und bietet wechselnde Ausstellungen. Auch hier könnt ihr den Blick auf den Hafen geniessen.

Am Hafen findet auch der Wochenmarkt an jedem Mittwoch morgen statt. Und natürlich gibt es im Sommer jede Menge Veranstaltungen, z.B. in der Bar Le Doris mit ihrer Livemusik. Hier habe ich mit meinen Freunden Sabine und Thierry einmal fast eine ganze Nacht gefeiert und es war einfach wunderbar – hallo Sabine, wenn Du das jetzt liest: Wir müssen es unbedingt wiederholen, was meinst Du?

 
 
Poissonnerie Les Étocs

Ein tolles Fischgeschäft ist die Poissonnerie Les Étocs.

Ich vergessen nie, wie ich es damals fotografiert habe. Ich war mit Sabine unterwegs und eigentlich war der Besitzer des Fischgeschäfts gerade am Einräumen seiner Deko, um Feierabend zu machen. Sabine überzeugte ihn kurzerhand davon, noch einmal schnell für mich zu dekorieren, damit ich meine Fotos machen konnte – also trug er Tisch und Stühle, den Hummerkorb und alles andere wieder hinaus – wie sympathisch… et voilà hier sind die Fotos…

 

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Pêche à pied – Angeln bei Ebbe…

Von Kerity aus kann man zu vielen Unternehmung starten.

Eine davon ist Pêche à pied: Mit etwas Geduld und gutem Auge findet ihr an den Stränden jede Menge  Muscheln, Schnecken und Krustentiere. Das Sammeln von Meeresfrüchten hat immer Saison und die Zubereitung ist denkbar einfach und preiswert noch dazu.

Dabei schwören die Bretonen auf eine einfache Zubereitung ohne viel Schickschnack – die Meeresfrüchte werden gekocht und lediglich mit etwas Mayonnaise oder Creme fraiche und Petersilie verfeinert.

Allerdings gibt es ein paar Regen, an die man sich halten sollte: So darf nur eine bestimmte Menge gesammelt werden, darüberhinaus müssen die gesammelten Meeresbewohner eine bestimmte Größe haben. Außerdem solltet ihr euch immer vorab informieren, wie die aktuelle Belastung der Meeresfrüchte mit Schadstoffen oder Keimen ist, um einer Gesundheitsgefährdung vorzubeugen. Hier helfen euch in der Regel die Touristenbüros vor Ort weiter. Ach ja, und vergesst in eurem Eifer die Gezeiten nicht.

Weitere Infos findet ihr hier: Strandangeln im Finistère

Wenn ihr das alles beachtet, steht einem erfolgreichen Pêche à pied nichts mehr im Wege.

Winter Bretagne - Urlaub am Meer

 

Urige Gässchen und bezaubernde Granitsteinhäuser…

Wenn ihr dann frisch gestärkt vom Meer weg in die kleinen urigen Gässchen schlendert, taucht ihr in die Geschichte von Kerity ein. Bezaubernde Granitsteinhäuschen reihen sich hier aneinander und es herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. – ich denke vor allem bei Liebhabern des Ursprünglichen und des Shabby Chic wird das Herz höher schlagen.

Hier findet ihr auch die Église Sainte-Thumette im gotischen Stil erbaut aus dem 15. Jhd. Ihr Bau fällt ungefähr in die gleiche Zeit wie jener der Église Saint-Nonna in Penmarc’h.  Sainte-Thumettes Zerfall begann vor der Revolution, 1808 stürzte dann das Dach ein. Die Ruine wurde 1916 unter Denkmalschutz gestellt und 1950 restauriert und am 3. Juni 1951 gesegnet.

Mein Lieblingshaus ist übrigens das klitzekleine Granitsteinhaus mit der Gänseblümchenwiese davor. Ihr seht es ganz oben. Ich weiss noch, wie ich damals in der feuchten Wiese lag, um Gänseblümchen und Haus zusammen mit der Kamera einfangen zu können, weil mir bei dem Anblick einfach das Herz höher schlug. 

Mittlerweile müsst ihr ein wenig suchen, wenn ihr das Häuschen finden wollt. Die Gänseblümchenwiese gibt es nämlich leider nicht mehr, denn dort wurde gebaut. Auch in der Bretagne bleibt die Zeit nicht stehen, auch wenn ich es mir manchmal wünsche, denn durch manche Neubauten geht das Authentische oft verloren, finde ich.

Gleich um die Ecke liegt übrigens der berühmte Leuchtturm Phare d’Eckmühl, den ihr unbedingt besuchen müsst und davor ist eine ganz wunderbare Creperie, aber dazu ein anderes Mal.

In diesem Sinne: Bienvenue à Kerity und herzliche Grüße

 

 

Gudrun

 

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Die Fischerei im Pays Bigouden… im Hafen von Le Guilvinec https://gundiontour.de/hafen-guilvinec/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=hafen-guilvinec https://gundiontour.de/hafen-guilvinec/#respond Wed, 12 Feb 2020 19:48:55 +0000 https://gundiontour.de/?p=2294 Der Beitrag Die Fischerei im Pays Bigouden… im Hafen von Le Guilvinec erschien zuerst auf gundi on tour.

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Die Fischerei im Pays Bigouden…

...im Hafen von Le Guilvinec

 

Häfen im Pays Bigouden – zwischen Tradition und Moderne… 

Wenn ihr die Häfen im Pays Bigouden besichtigt, taucht ihr gleichzeitig in die Geschichte der Menschen dort ein, denn nichts prägt die Bretonen so sehr wie das Meer.

An der südlichen Küste des Atlantiks im Pays Bigouden liegen mehrere Häfen, die auch heute noch aktiv sind. Vor allem Le Guilvinec, von wo der größte Teil des handwerklich gefangenen französischen Fischfangs stammt, und Saint-Guénolé stehen in ganz Frankreich für den bretonischen Fischfang.

Die Atmosphäre in diesen Häfen ist einzigartig – der Geruch frischer Fische und Meeresfrüchte (vorausgesetzt man mag Fisch), das rege Treiben, die Freude der Fischer, wieder im sicheren Hafen angelangt zu sein… – und natürlich auch die bunten Farben der Boote und Netze, die selbst an grauen Tagen leuchtend strahlen. Und irgendwie hat jeder Hafen auch seine eigene Grundfarbe – finde ich jedenfalls  – in Le Guilvinec erscheint es mir immer, dass alles farblich auf den Leuchtturm abgestimmt ist – rot und weiß eben…

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Der Hafen in Le Guilvinec – ein buntes Spektakel

Ja, er ist wohl der Bekannteste,  der Hafen in Le Guilvinec – dementsprechend ist auch der Besucherandrang zu den Zeiten, in denen die Fischer in den Hafen zurückkehren. Er entstand vor über einem Jahrhundert aus einer kleinen Fischerkolonie und gilt als Herz der Fischerei.

Nach Boulogne-sur-Mer und Lorient ist er der dritte französische Hafen, in dem alle Fischfangarten zusammengefasst sind (Offshore-, Küsten- und Kleinfischfang).

Es ist wahrlich ein farbenfrohes Schaupiel, das sich dem Besucher wochentags ab 17:00 Uhr bietet.

Von der Terrasse panoramique du port, der Dachterrasse aus hat man eine fantastische Sicht über das gesamte Hafengelände und die zurückkehrenden Fischerboote.

Mit der Rückkehr der Fischer beginnt dann ein reges Treiben am Hafen. Hier werden Kisten mit Kaisergranaten und Krebsen ausgeladen, dort Wägen mit Seeteufel, Petersfischen und Knurrhähnen und vielen weiteren Leckereien geschoben.

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen hier vom Fischfang leben und welche Unmengen an Fischen am Abend in den Hafen gebracht werden.

All die frisch gefangenen Meeresbewohner kann man in einer der angrenzenden Poissonerien erwerben und glaubt mir: Frischer könnt ihr Fisch nicht kaufen.

 

Taucht ein in die einzigartige Welt der Meeresfischerei…

Für Interessierte gibt es am frühen Morgen um 5:30 Uhr oder am Nachmittag um 16:30 Uhr Führungen.

Im Erlebniszentrum Haliotika La Cité de la Pêche gibt es eine Ausstellung mit vielen Infos rund um das Leben der Fischer und den Fischfang – Führungen in deutscher Sprache gibt es im Juli und August immer Mittwochs um 15:00 Uhr.

Öffnungszeiten

Mai / Juni
Montag bis Freitag: 10:00 – 12:30 Uhr und von 14:30 – 18:30 Uhr (am 01. Mai. ist geschlossen)

Im Sommer vom 04.07 – 29.08.
Montag bis Freitag: 9.30 Uhr bis 19.00 Uhr
Am Wochenende und an Feiertagen von 15:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Von September bis Mitte Oktober
Montag bis Freitag: 9:30 – 12:30 Uhr und von 14:30 – 18:30 Uhr

Für Gruppen ist ganzjährig geöffnet.

 

Eintrittspreise

Ausstellung: Erw. 6,50€ / Kind 4,50€

Führung oder Audioguide: + 1.50€

Weitere Infos findet ihr hier: Willkommen bei Haliotika

Ebenso kann man an einer Führung durch die „Criée“, der Fischauktion, teilnehmen, wo die Tagesfänge versteigert werden. Sie kostet 1.- € zusätzlich.

 

 

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Le Guilvinec – ein Leben im Rhythmus des Fischens

Vergesst nicht, danach noch einen Abstecher in das Ortsinnere von Le Guilvinec zu machen – es lohnt sich in jedem Fall, besonders an den Markttagen.

Le Gulivinec, im bretonisch Ar Gelveneg war Anfang des 19. Jahrunderts lediglich ein sehr kleiner Weiler am Meer, der von der Gemeinde Plomeur abhängig war. Knapp 70 Seelen lebten damals in einem Dutzend strohgedeckter Hütten gegenüber der Bucht von Men-Crenn. Um 1880 hatte die Gemeinde schon 2000 Einwohner. Damals zunächst noch bäuerlich geprägt, ist der Fischfang heute neben dem Tourismus die größte Einnahmequelle.

Die Guilvinisten sind stolz auf ihr Städtchen und sie feiern es mit zahlreichen Veranstaltungen.

Von Mai bis Ende September erobern die Fotografien die Gassen und Mauern des Städtchens, denn dann findet  Le Festival photo L’Homme et la Mer statt – absolut lohnenswert!

Herzliche Grüße und à bientôt

Gudrun

 

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Pfälzer Mandelblüte, …die Pfalz durch die rosarote Brille gesehen https://gundiontour.de/pfaelzer-mandelbluete/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=pfaelzer-mandelbluete https://gundiontour.de/pfaelzer-mandelbluete/#respond Thu, 06 Feb 2020 17:22:57 +0000 https://gundiontour.de/?p=2141 Der Beitrag Pfälzer Mandelblüte, …die Pfalz durch die rosarote Brille gesehen erschien zuerst auf gundi on tour.

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Die Pfälzer Mandelblüte…

…die Pfalz durch die rosarote Brille gesehen

Der Start in den Pfälzer Frühling ist rosa……

Im März, wenn überall sonst noch alles grau und kahl ist, wird die Weinstraße rosa und verkündet das endgültige Ende des Winters. Jetzt starten vom 01. März bis zum 30. April die Pfälzer Mandelwochen.
 
Am Tage könnt ihr über den Pfälzer Mandelpfad wandeln, in der Nacht begrüßen euch in rosa getauchte zahlreiche Burgen und Schlösser mit wunderschönen Lichtspielen. Auch an Events mangelt es nicht – die gesamte Pfalz trägt einfach rosa in dieser Zeit.

 

Die Mandelblüte als Vorbote des Frühlings

Lasst euch verzaubern vom Charme der rosa Mandelblüte. Bedingt durch das Klima und den milden Winter startet sie spätestens Ende März und lockt Touristen von überall an.
 
Die meisten Mandelbäume stehen zwischen kleinen, bezaubernden Orten entlang der Pfälzer Weinstraße – ihr könnt sie also gar nicht verfehlen, wenn ihr mit dem Auto unterwegs seid. Zahlreiche Wanderwege führen durch oder über die Blütenpracht hinweg.
 
Der wohl Bekannteste ist der Pfälzer Mandelpfad mit seinen 77 km Mandelblüte pur ( das Wandersymblol ist eine Mandelblüte). Wer mag, kann problemlos mit dem Zug anreisen und zwischen den einzelnen Orten wandern, um im nächsten Ort wieder mit dem Zug weiterzureisen.
 
Und wer zwischendrin Hunger bekommt, kann in zahlreichen Restaurants und Weinstuben das Angebot der Mandelwochen genießen.
 
Die ersten Mandelbäume in der Pfalz gibt es übrigens schon seit dem 11. Jhd. Kein Wunder, denn diese so bezaubernd blühenden Bäume mögen genau wie die Weinreben viel Sonne und karge Böden.

Der Mandelpfad – Eintauchen in den rosaroten Blütenzauber…

Der Pfälzer Mandelpfad erstreckt sich über etwa 77 km von Bad Dürkheim bis nach Schweigen-Rechtenbach. Er führt euch mitten durch das Rebenmeer und ist zu allen Jahreszeiten ein lohnenswertes Wanderziel. Hier wachsen die verschiedensten Mandelsorten – von der Bittermandel über die Prinzessmandel bis hin zur Dürkheimer Krachmandel.

Im Internet findet ihr viele Tipps zu Tagestouren. Wer den ganzen Pfad wandern mag, der findet zahlreiche All-inclusive und Genuss-Arrangements. Einmal gebucht könnt ihr euch ganz unbeschwert den Mandelblüten und eurer Wanderung widmen.

 

Feiert mit den Pfälzern den Frühling

Das Mandelblütenfest in Gimmeldingen

Das Gimmeldinger Mandelblütenfest ist wohl die bekannteste Veranstaltung der Mandelwochen. Es findet in dem Weindorf Gimmeldingen, Neustadt an der Weinstraße statt und startet die Weinfestsaison. Der Termin richtet sich nach der Mandelblüte und wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Mandelmeile in Edenkoben

Auch der endgültige Termin der Mandelmeile in Edenkoben hängt vom Wetter ab und wird kurzfristig bekannt gegeben. Das Fest, das zum Pflichtprogramm für alle Fans der Mandelblüte gehört, findet entlang der Villastraße statt bis hinauf zur Villa Ludwigshöhe. Hier könnt ihr unter den Mandelbäumen wandeln und Mandelköstlichkeiten genießen. Der einzige Nachteil ist, dass es dort ebenso voll wie in Gimmeldingen ist.

Hinweis: Wer kann sollte auf eine Anreise mit dem Auto verzichten, denn Parkplätze sind Mangelware. Wer es eher ruhig habe möchte und vielleicht das eine oder andere Foto machen möchte, der kommt am Besten wochentags am frühen Morgen.

 

 

 

Allerlei Wissenswertes und jede Menge Genuss:

Mandelblütenwanderung mit Gudrun Stübinger-Kohls

Ein ganz besonderes Angebot hat die bezaubernde Gästeführerin und Kultur- und Weinbotschafterin Gudrun Stübinger-Kohls. Mit ihr könnt ihr ausgehend von dem idyllischen Leinweiler, einem der schönsten Orte an der Weinstraße, in Richtung Slevogthof wandern.

Während ihr unter der Blüte der Mandelbäume vom zarten Rosa bis zum kräftigen Pink wandelt und die grandiose Aussicht genießt, erfahrt ihr viel Wissenswertes rund um die Geschichte und Botanik der Mandel. Natürlich gibt es auch die eine oder andere Mandelköstlichkeit – wie z.B. einen ganz wunderbaren Mandellikör oder leckere Mandelpralinen – zum Verkosten.

Die Wanderung dauert ca. 2 Stunden, die Termine in diesem Jahr sind am 21.03., 28.03., 29.03. und 04.04.2020, Gruppenführungen gibt es auf Anfrage.

Das solltet ihr euch also auf keinen Fall entgehen lassen, finde ich – weitere Infos findet ihr hier: PFÄLZER verFÜHRUNGEN oder per Mail unter g.stuebinger-kohls@web.de

Die Pfalz leuchtet Rosa…

Während der Pfälzer Mandelblüte werden zahlreiche historische Gebäude entlang der Weinstraße von Bad Dürkheim bis nach Schweigen-Rechtenbach ab Einbruch der Dunkelheit ganz in rosarot illuminiert: Burgen und Schlösser, Kapellen und Kirchen.

Unter anderem leuchten das Deutsche Weintor in Schweigen-Rechtenbach, das Schloss Bad Bergzabern, die Madenburg in Eschbach, Schloss Villa Ludwigshöhe in Edenkoben, das Haibaches Schloss und das Rathaus in Deidesheim.

Doch nicht nur die Landschaft ist nachts in ein rosarotes Licht getaucht.

Unter dem Motto VinoLumino bieten zahlreiche Weingüter spezielle Veranstaltungen und Menüs zu den Mandelwochen an. Zudem leuchten die verschiedenen Weinkeller innen und aussen in rosa – ein ganz besonderes Erlebnis.

 

Kulinarisches rund um die Mandel

Auch für den Gaumengenuss ist natürlich bestens gesorgt. Viele Restaurants und Weinstuben stellen sich speziell auf die Zeit der Mandelblüte ein und kreieren Gerichte rund um das Thema.

Da findet ihr den Klassiker gebrannte Mandeln, darüber hinaus Mandelliköre und Mandelgelees, bis hin zu Mandelblütenkeksen und Mandeltorten. Für Liebhaber des Herzhaften gibt es Mandelpasta und Mandelsalami. Für ein Mitbringsel eignet sich ein Mandelblütenkaffee ebenso wie Mandelblütenseife.

Weitere Infos und Details rund um die Pfälzer Mandelblüte findet ihr übrigens hier: Mandelblüte Pfalz

Und hier könnt ihr euch den Veranstaltungskalender herunterladen oder bestellen: Veranstaltungskalender

Und wer, wenn er auf den Wegen der rosafarbenen Mandelblüte ist, in Gleiszellen vorbeikommt, kann einen kleinen Abstecher zu Nostalgie Home machen. Ramona hat für euch am 28. März unter dem Motto: Zarte Mandelblüte trifft auf Nostalgie von 12.00 Uhr – 16.00 Uhr geöffnet.

Ich wünsche euch viel Spass bei eurem Besuch in der rosaroten Pfalz und sende euch herzliche Grüße

 

Gudrun

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Saint Guénolé – mein Herzensplatz und Lieblingsort in der Bretagne https://gundiontour.de/saint-guenole/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=saint-guenole https://gundiontour.de/saint-guenole/#respond Mon, 03 Feb 2020 12:04:05 +0000 https://gundiontour.de/?p=2087 Der Beitrag Saint Guénolé – mein Herzensplatz und Lieblingsort in der Bretagne erschien zuerst auf gundi on tour.

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Saint Guénolé ...

... mein Herzensplatz und Lieblingsort in der Bretagne

Les Rochers de St. Guénolé  – mein Platz am Ende der Welt…

Welche landschaftliche Überraschung dieses Saint Guénolé – liebevoll auch Saint Gué genannt – und besonders seine weltberühmten Rochers de Saint Guénolé! Man muss einfach von diesem kleinen Stück wilder Küste am Ende der Welt verzaubert sein.

Ich bin es – und das schon seit vielen Jahren und meine Liebe zu diesem Küstenstreifen ist immer noch genauso groß, wie zu Beginn…

Saint Guénolé liegt im Finistère, sprich am Ende der Welt – wie es zumindestens die Römer dachten – oder im Bretonischen Penn ar Bed, Anfang oder auch Haupt der Welt. Gegensätzlicher könnten die Sichtweisen nun wirklich nicht sein.

Ich bevorzuge natürlich die bretonische Sichtweise, denn hier hat meine Liebe zur Bretagne ihren Anfang genommen.

Sei´s drum, heute muss ich einfach einmal über meinen Lieblingsort in der Bretagne schreiben – bzw. über meinen Lieblingsplatz in meinem Lieblingsort: Les Rochers de Saint Guénolé, also jene Felsen und Riffe, die die Küste vor Saint Guénolé prägen – und damit natürlich auch über den kleinen Ort Saint Gué selbst.

Von diesen Felsen gibt es übrigens so viele, dass eigentlich ein einziger Artikel nicht ausreicht. Alleine schon die Tatsache, dass viele von ihnen ihren eigenen Namen haben, ja so ist es tatsächlich, und dann noch jeder einzelne seine eigene Geschichte oder Legende sprengt einen Blogartikel, aber dazu ein anderes Mal…

 

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Wie alles seinen Anfang nahm… und ja, es gibt Liebe auf den ersten Blick!

Ich versetze mich zurück in das Jahr, als ich zum ersten Mal dort war – oh je, seitdem ist mittlerweile ein ganzes Jahrzehnt vergangen -, als ich also zum ersten Mal angekommen bin nach 1200 km Fahrt in Richtung Penn ar Bed.

Bei der Ankunft war es trüb – kein bretonischer Schäfchenwolkenhimmel, den ich so liebe, sondern grau und verhangen. Eigentlich kein guter Start, um sein Herz an einen bestimmten Ort zu verlieren, aber dennoch –  vor mir lag die Küste, schroff und felsig, rau und gefährlich, die Wellen kamen und gingen, suchten ihren Weg an den Felsen vorbei, die Luft roch nach Salz und Meer – es waren nur einige, wenige Schritte, aber sie reichten, um wirklich anzukommen, an diesem Ort anzukommen – es war als wäre ich schon immer hier gewesen.

Ich weiß bis heute nicht genau, was es genau gewesen war, die Faszination des Meeres, die Standhaftigkeit und Ruhe der Felsen, was mich so in Bann gezogen hat, ich weiß nur, dass ich immer wieder hierher zurückkehre und die Faszination, die die Rôchers de Saint Guénolé auf mich ausüben, sich für mich bis heute nicht gelegt hat.

Les Rochers de Saint Gué

Die Felsen von St. Guénolé sind berühmt für ihre Form, die unergründlichen Tiefen, die sie umschließen, die Farben in den Schluchten, die von hellem, klaren Blau bis zu durchdringenden, fast schon karibisch anmutendem Türkis reichen, die Wellen, die an ihnen Tag für Tag brechen, sie sind bekannt aufgrund der Gefahr, die von ihnen ausgeht, sie lehren die Fischer das Fürchten und sind Anziehungspunkt vieler Touristen insbesondere an stürmischen Tagen mit hohen Wellen.

Der Begriff Rochers de Saint- Guénolé bezieht sich auf den nördlichen Bereich des Hafens von St. Guénolé und umfasst alle Felsen , die zwischen dem Strand Joie und Pors Carn liegen.

Oft liest man auch von Rochers de la côte sauvage oder den Rochers fantastiques. So weit die Lagebeschreibung…

 

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Die Felsen von Saint Gué als Touristenattraktion

Mit dem Bau einer Eisenbahnlinie hat sich die Bedeutung der Felsen grundlegend verändert – waren sie vorher Gegenstand der Gefahr und auch des Aberglaubens bei den Fischern und Bewohnern, so kamen zu Beginn des 19. Jhd die ersten Touristenströme an die Spitze des Bigoudenlandes – ihre Ziele waren neben Penmarc’h mit seinem gewaltigen Leuchtturm, dem Phare d’ Eckkühl eben jene Felsen von Saint- Guénolé. Der touristische Höhepunkt – so ironisch das nun klingen mag, war der Tod der Familie des ehemaligen Präfekten des Finistère im Jahre 1870. Er verlieh den Felsen letztendlich eine traurige Berühmtheit.

Zahlreiche Schriftsteller haben die Anziehungskraft der Felsen in Worte gefasst, die riesigen Blöcke geschildert, die von der Flut über die Jahre hinweg zerkleinert, von den Wellen geformt wurden, das Meer, das mit der Flut durch die engen Gänge steigt und sich bei Ebbe mit einem dumpfen Brüllen zurückzieht, Tag für Tag – bis in alle Ewigkeit….

Die einst größtenteils „namenlosen“ Felsen wurden also zur Touristenattraktion und so wurden viele der Felsen „getauft“ , wobei tatsächlich anzunehmen ist, dass ein großer Teil der Namen von den ersten Touristen stammt.

Die bekanntesten unter ihnen sind wohl Les Oreilles de Lapin, le Moine, la Tortue, la Tête de cheval (ou Tête de veau), le Crapaud, le Rhinocéros,… – ganz anders übrigens die alten bretonischen Namen, aber auch davon werde ich euch ein anderes Mal erzählen.

Welle folgt auf Welle… 

Doch so attraktiv die Felsen auch für die Touristen sein mögen, so sehr sie einen in ihren Bann zu ziehen vermögen, so darf doch nicht vergessen werden, wie gefährlich sie letztendlich sind.

Welle folgt auf Welle, ohne jemals zur Ruhe zu kommen. Und wenn man oben auf dem Felsen des Präfekten steht, den bitteren Geschmack des Salzes auf der Zunge hat, den feinen Staub des Meeres – inmitten des ohrenbetäubenden Klangs der Wellenschläge des nie zur Ruhe kommenden Meeres,der Abgrund vor einem, den Blick auf das Kreuz gerichtet, dass zum Gedenken an die verunglückte Familie angebracht wurde, und dann über das Kreuz hinaus auf den weit entfernten Horizont, dann weiß man das hier nicht das Ende ist, nicht das Ende der Welt, sondern wirklich Penn ar Bed.

 

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Die Gedanken werden frei…

Man bleibt gebannt stehen, getrennt durch das vor langer Zeit aus Sicherheitsgründen angebrachte Geländer, das kein wirklicher Schutz ist, denn bei hohem Wellengang und mit steigender Flut leckt das Wasser am Eisen des Geländers, bedeckt es mit Schaum, schlägt weit darüber, doch man mag sich eigentlich nicht wegrühren – die Zeit rinnt dahin, so wie die Wassertropfen von den Felsen, ohne dass man es wahrnimmt. Wieviele Tragödien haben sich hier schon abgespielt?

Aber es gibt auch die ruhigen Tage, die Tage, an denen man fast vergisst, welche Kraft dieses Meer hat, Tage an denen die Felsen zur Ruhe kommen und die Luft unendlich klar ist – Tage mit bretonischem Schäfchenwolkenhimmel, an denen auch Mensch und Tier zur Ruhe kommen…

Ich habe das Meer fotografiert – blau und ruhig wie ein Laken – aber auch stürmisch und fordernd und ich liebe es in all seinen Variationen.

 

Saint Gué – vom Ankommen und Heimkommen

Dreht man sich um und wendet seinen Blick vom Meer ab, blickt man auf den verschlafenen Ort – naja, im Sommer ist es hier natürlich gar nicht verschlafen, aber ich liebe besonders die Zeiten nach den Touristenwellen… die einsamen Strandspaziergänge, die Ausflüge mit meiner Freundin Sabine, das Warten auf die Fischer am Meer…

Die Sonnenaufgänge, das Sitzen und Träumen auf den Felsen und natürlich, wie sollte es anders sein auch die vielen Stürme. Bei jeder neuen Anreise ist es wieder ein neues Bild, das sich mir bietet ….. – nein, langweilig wird es hier nie.

… und jedes Zurückkommen ist immer wieder eine neues Ankommen – und ein Heimkommen!

Kenavo ar wech all

 

Gudrun

 

 

Mehr aus der Bretagne.

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Von Hortensien, Granitmauern und einer stibitzten Hortensienblüte… https://gundiontour.de/hortsensien/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=hortsensien https://gundiontour.de/hortsensien/#comments Wed, 29 Jan 2020 17:11:31 +0000 https://gundiontour.de/?p=2035 Der Beitrag Von Hortensien, Granitmauern und einer stibitzten Hortensienblüte… erschien zuerst auf gundi on tour.

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Hortensien und Granitmauern...

... im Herzen der Bretagne
 
 
Blütenpracht in zartem Blau

Das milde Klima des Golfstroms lässt in der Bretagne Hortensien unwahrscheinlich üppig gedeihen. So prägen sie das Bild der Bretagne und unterstreichen den Charakter dieser wunderschönen Landschaft.

Am liebsten mag ich es, wenn sie entlang der Granitmauern von alten Kirchen wachsen und noch dazu blau sind. Nein, es ist mehr als nur einfach blau, es ist ein ganz besonderes Blau: ein lichtes, helles Blau, das Meer und Himmel widerzuspiegeln scheint, und in dessen Zartheit man am liebsten eintauchen möchte.

An einem wunderschönen Herbsttag mit typisch bretonischen Schäfchenwolkenhimmel hat es Sabine (ihr kennt sie ja schon aus meinen anderen Erzählungen und meinem Bericht über ferienhaus29) und mich unser Weg etwas ins Landesinnere geführt – zu der Chapelle Saint-Germain in Plogastel-Saint-Germain im Finistère.

Hier im Inneren des Landes ist es oft ziemlich einsam – wir fahren durch dichte Wälder und mir fallen unzählige Legenden ein. Man glaubt gar nicht, dass der Atlantik eigentlich doch noch so nah ist, mein an das Meeresrauschen gewöhntes Ohr ist erstaunt, ob der Stille und der Einsamkeit.

 

 

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Chapelle Saint-Germain und die Hortensien

Irgendwann erreichen wir Plogastell-Saint-Germain.Der Name hat seinen Ursprung Bretonischen: ploe , was paroisse, dt. (Pfarr)Gemeinde heißt und gastel,  Burg und Saint Germain.

Jetzt weiß ich auch, warum Sabine diesen Weg gewählt hatte. Wir erreichen eine prächtige gotische Kapelle aus dem sechzehnten Jahrhundert, die seinerzeit der Stolz des ganzen Dorfes war, die Chapelle Saint-Germain. Die rechteckige Kapelle spiegelt den Ehrgeiz seiner Gründer wider und wurde Ende des fünfzehnten Jahrhunderts oder Anfang des sechzehnten Jahrhunderts erbaut.

Ein wunderschönes Licht empfängt uns. Der Ort ist verlassen, viele alte bretonische Häuser verfallen, die Chapelle jedoch in ungewöhnlich guten Zustand und gut gepflegt. Das gesamte Gemäuer ist eingesäumt mit Hortensien, zartblauen Hortensien, die gerade jetzt blühen und eben diesen wunderschönen Kontrast von blauen Hortensienblüten und grauen Granitmauern bilden.

Update: Leider gibt es diese wunderbaren Hortensien nicht mehr, seid also bitte nicht enttäuscht, wenn ihr dorthin kommt.

Wer auf diese traurige Idee gekommen ist? Keine Ahnung.

Ich selbst war schon eine Weile nicht mehr dort, hoffe aber, dass sie irgendwann neu gepflanzt wurden – es bleibt also im Moment leider keine andere Möglichkeit, als sich an den vergangenen Aufnahmen zu erfreuen und auf neue, schnellwachsende Hortensien zu hoffen…

Bretagne Ferien und Reisetipps für euren Urlaub am Meer
Ein wahrhaft mystischer Ort…

Es ist still und ich höre lediglich das Zwitschern einiger Vögel. Irgendwie habe ich das Gefühl, in der Zeit zurückzureisen – auf der hinteren Wiese fanden nach bretonischen Brauch in den vorangegangenen Jahrhunderten Märkte statt und ich habe den Eindruck, ich würde Stimmen hören, Gerüche wahrnehmen, in ein längst vergangenes Markttreiben eintauchen, ein ständiges Kommen und Gehen, Lachen, Tänze, Gesang.

Ein wahrhaft mystischer Ort, der mich in seinen Bann zieht und von dem ich weiß, dass ich mich noch oft und gerne an ihn erinnern werde. Zum Glück auch ein Ort fernab von allem touristischem Treiben, so dass man seine Wirkung voll und ganz und ohne Störung in sich einsaugen kann.

Bienvenue - hier findet ihr Wissenswerte für eure Bretagne Ferien

Die stibitzte Hortensieblüte…

Ganz leise habe ich meine Fotos gemacht und immer wieder innegehalten. Den Alltag und alles um mich herum habe ich dabei vergessen und nur auf die Stimmen der Vergangenheit gehört.

Der Weg zurück auf die sonnendurchflutete Straße war ein Zurückkehren in eine ganz andere Welt.

Auf dem Rückweg haben wir noch einen wunderschönen Hortensienballen stibitzt, den ich mit nach Hause genommen und getrocknet habe. Jetzt steht er in einer alten Gießkanne in meiner Wohnung und erinnert mich an einen wunderbaren Tag im Finistère und natürlich erinnert er mich auch immer an meine liebe Freundin Sabine, die mich auf diesem Ausflug begleitet hat und mir viele, viele Geschichten über unsere Bretagne erzählt  und jede Menge wunderschöne Orte gezeigt hat.

Das Foto von der zartblauen Hortensie ist seitdem für uns beide ein Symbol geworden…

 In diesem Sinne:

Kenavo ar wechall und bis bald

Gudrun

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Von Sonnenschein und wilden Wellen – das Wetter in der Bretagne https://gundiontour.de/bretagne-wetter/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=bretagne-wetter https://gundiontour.de/bretagne-wetter/#respond Tue, 28 Jan 2020 11:01:31 +0000 https://gundiontour.de/?p=1989 Der Beitrag Von Sonnenschein und wilden Wellen – das Wetter in der Bretagne erschien zuerst auf gundi on tour.

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Von Sonnenschein und Sturm...

... das Wetter in der Bretagne
Bretagne Wetter – oder es muss nicht immer Sonnenschein sein?

Wer eine Reise in die Bretagne plant, erlebt neben dem ungemein abwechslungsreichen Landschaftsbild auch einen ständigen Wetterwechsel. Die Bretagne ist wohl eher nicht für Liebhaber warmer Regionen geeignet, für die, die einen reinen Strand- und Sonnenbadenurlaub planen, sondern eher für jene, die diese einzigartige Mischung aus Wind, Wellen, Sand und Salz vorziehen.

Ja, ich finde, das Land mit seinen sanften Stränden und schroffen Felsen, den rauen, aber doch liebenswerten Menschen, den Hortensien und Palmen und das Wetter passen sogar ungemein gut zusammen, sie ergänzen sich…

Ich selbst liebe besonders die Zeit im Frühling – mild und verheißungsvoll – und jene im Herbst, der oft rau und sehr windig ist. Hinzu kommt, dass es zu diesen Zeiten ungleich ruhiger ist als in der Hauptsaison im Juli und August in den französischen Ferien.

Winter Bretagne - Tipps und Infos für Ferien am Meer
Bretagne Wetter – schnelle Wechsel und einmal am Tag Sonnenschein

Letztendlich kann man einen ebenso sonnigen und warmen April erwischen – wogegen der August sich verregnet und kühl zeigen kann. Niederschläge können einen also immer treffen, egal zu welcher Jahreszeit, aber ich finde, das gehört einfach zur Bretagne dazu.

Und ebenso, wie ein Regenguss gekommen ist, so ist er oftmals auch wieder verschwunden, schließlich wird gesagt, dass es in der Bretagne mehrmals täglich schönes Wetter gibt, wofür auch der stete Wind verantwortlich ist, der die Wolken ebenso schnell wegbläst, wie er neue wiederbringt.

 

Was packe ich in meinen Koffer?

Ich reise immer mit Regenjacke und Gummistiefeln und allem, was sonst noch dazugehört. Es gab jedoch auch schon Jahre, da hätte ich das alles auch daheim lassen können, aber wie gesagt: Man weiss ja nie. Der Regenschirm kann übrigens zuhause bleiben – er würde ohnehin davonfliegen…

Richtig cool finde ich meine Fischerhose, die ich hier in der Bretagne vor einigen Jahren gekauft habe. Sie ist ein guter Begleiter, wenn ich unterwegs bin, um Wellen zu fotografieren, denn das ist immer eine ziemlich feuchte Angelegenheit.

Die Wettervorhersage an der Küste ist übrigens meist nicht allzu zuverlässig. Es sei denn man fragt die Bretonen selbst. Es ist immer ein wenig so, wie wir in Deutschland den April kennen. Kein Wunder auch, denn in der Regel muss man damit rechnen, dass es nur selten windstill ist. Wind und Meer gehören untrennbar zusammen.

Bretagne Ferien und Reisetipps für euren Urlaub am Meer
Badeurlaub in der Bretagne?

Wer einen reinen Badeurlaub in der Bretagne machen will, der sollte sich auf kühlere Wassertemperaturen einstellen. Die Farbe des Wassers, die auf dem Foto oben so ein wenig nach Karibik ausschaut, kann ganz schön täuschen – die Aufnahme habe ich im Oktober gemacht und an diesem Tag war es ziemlich kalt.

Aber wer reist letztendlich schon in die Bretagne, um in der Sonne zu liegen und zu faulenzen – dafür gibt es viel zu viel zu entdecken…

Oder ihr macht es wie die Bretonen: Sie lassen sich von etwas kühleren Wassertemerpaturen nicht abhalten und man sieht sie oft bis in den Winter hinein im Meer baden.

Selbst in warmen und sonnigen Sommern steigt die Wassertemperatur nur selten über 18° C. Dagegen fällt die Wassertemperatur im Winter aufgrund des Golfstroms dann kaum unter 10°C. Gerade die Küste bleibt somit in der Regel von Frost verschont und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sich zahlreiche Pflanzen dort angesiedelt haben, die bei uns nur mit Überwinterung im Keller oder der Garage gedeihen würden.

Ich habe im März an der Küste schon blühende Calla fotografiert, überall blühen die Kamelien und die Hortensienblüte im Herbst ist eine unvergleichbare Pracht.

Bienvenue - hier findet ihr Wissenswerte für eure Bretagne Ferien

Der Klang des Windes ist ein ständiger Begleiter

So, wie die Landschaft von Wind und Wetter geprägt ist, so sind es auch die Menschen, die dort leben. Sturm und Wind sind letztendlich ihre täglichen Begleiter.

Wenn ihr einen Urlaub bucht und ein Haus unmittelbar am Meer bewohnen möchtet, solltet ihr immer bedenken, dass dort jeder Fensterladen klappert. Der Klang des Windes ist ein ständiger Begleiter – sei es auf Spaziergängen an der Küste oder in der Nacht im Haus.

Ich liebe diese Geräusche, die spätestens mit dem Kommen der Flut noch untermalt werden von dem Klatschen der Wellen an die Küste. Manch einer mag das vielleicht als störendend Geräuschpegel empfinden, ich selbst kann darin versinken.

Ebenso fasziniert mich das Licht, das genauso wie das Bretagne Wetter innerhalb kürzester Zeit wechseln kann.

Wenn nicht der Wind die letzten trüben Gedanken weggeblasen hat, dann verschwinden sie spätestens mit diesem magischen und einzigartigen Licht. Ein Tag hier hat tausend verschiedene Stimmungen.

Besonders angetan hat es mir natürlich der „bretonische Schäfchenwolkenhimmel“ – jene schneeweißen Wolken, die aussehen als seien sie aus Watte und die Formen bilden, denen man phantasievolle Namen geben könnten, wirken wie gemalt.

Und aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass etliche Maler in der Bretagne ihre Heimat gefunden haben – Fotografen natürlich auch… – aber das wisst ihr ja!

Ein paar Infos zu den Malern findet ihr übrigens hier: Die Maler und das Meer

Seid ganz herzlich gegrüßt und à bientôt

Gudrun

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Weihnachten in Wien – und wo bleibt der Schnee? https://gundiontour.de/wien-weihnachten/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=wien-weihnachten https://gundiontour.de/wien-weihnachten/#respond Tue, 28 Jan 2020 10:32:10 +0000 https://gundiontour.de/?p=1856 Der Beitrag Weihnachten in Wien – und wo bleibt der Schnee? erschien zuerst auf gundi on tour.

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Weihnachten in Wien...

...auf der Suche nach der Wiener Gemütlichkeit, oder so...

Warum ich nicht mehr nach Wien fahren werde…

Irgendwie hatte ich mir das alles ja ganz anders vorgestellt: Weihnachten in Wien, Spaziergänge im Schneegestöber, Glühweintrinken und Schneeballschlachten machen… Zugegeben: das war völlig naiv.

Ich weiß ja, dass es heute keine Schneegarantie mehr gibt, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Also Weihnachten in Wien ohne Schnee. Die Schneemassen kamen erst an dem Tag meiner Rückfahrt und ja, es waren wirklich Massen. Das Ganze bescherte mir eine über 10 stündige Heimfahrt vorbei an schneebedeckten Bergen und auf glatten Straßen. Naja, Schnee habe ich also dann doch gesehen, aber eben nicht in Wien. 

Dort war es stürmisch, aber nicht so stürmisch, dass Wien mein Herz im Sturm erobert hätte. Mag es am Wetter gelegen haben oder an den Massen von Touristen, die sich durch die City quälten.

Zweifellos wird Wien als die lebenswerteste Stadt gerühmt – gewählt von einem Personalunternehmen ;-), das die Daten zu Lebensqualität verglichen hat… Und ja: Wien ist schön. In der prachtvollen Ringstraße reiht sich ein mondänes Bauwerk an das andere – die Staatsoper, das Burgtheater, etc. etc. – alles in perfektem Erhaltungszustand, alles erhaben.

So weit, so gut. Ich jedoch bin in Wien einfach nicht angekommen, obwohl ich mich wirklich bemüht habe – es wollte nicht funktionieren, Wien hat mich nicht wirklich berührt…

Wien und ich, wir passen irgendwie nicht zusammen…

Normalerweise erkunde ich eine Stadt bis in den letzten Winkel, tauche ein in das Unbekannte, lasse mich treiben.

In Wien hatte ich schon nach kurzer Zeit das Gefühl schon alles gesehen zu haben und das schon mehrfach. Der Wow-Effekt wollte sich einfach nicht einstellen. 

Klar, in Wien gibt es jede Menge zu sehen, tausende von kulturellen Angeboten, Konzerte und unzählige, tolle Ausgehmöglichkeiten, das will ich nicht bestreiten, aber der Funke wollte einfach nicht überspringen.

Ich muss da so ein bisschen an ein Zitat von Albert Camus denken: Wien war eine erfrischene Stadt: Es gab hier nichts zu besichtigen (…) Eine Zeitlang genoss er diese oberflächliche, üppige Szenerie, die in der wenigst natürlichen Stadt der Welt den Menschen von sich selber trennt. ( aus: Albert Camus, L‘Étranger )

Noch vor Beginn der Reise war ich felsenfest davon überzeugt gewesen, dass Wien eine meiner neuen Lieblingsstädte werden würde, aber so ist es nicht – ich muss da wirklich nicht mehr hin. (Naja,  – als Friedensangebot für alle Wiener: ich werde es dann irgendwann doch noch einmal versuchen, im Sommer oder so – vielleicht…;-).

 

Einmal rundherum – die Vienna Ring Tram
Sie führen u.a. vorbei an der Universität, dem Burgtheater, dem Rathaus, der Hofburg, dem Naturhistorischen- und dem kunsthistorischen Museum, dem Parlament und der Wiener Staatsoper. Infos zu den Sehenswürdigkeiten werden während der etwas 20 min Fahrt über Kopfhörer angeboten. Ein- und Ausstieg ist  am Schwedenplatz. Abfahrt ist täglich von 10  bis 17.30 Uhr zu jeder halben und vollen Stunde. Die historische Tram des Tramwaymuseums startet jeden Abend zu einer einstündigen Stadtrundfahrt beim Otto Wagner Stadtbahnpavillon am Karlsplatz.

Wien ist anders, die Wiener sind es auch…

Das was ich jetzt schreibe, schreibe ich eigentlich mit einem ziemlich schlechten Gewissen den Wiener gegenüber…

Dennoch bin ich mit meiner Meinung tatsächlich nicht allein, denn Wien liegt bei der Wahl zur unfreundlichsten Stadt laut Expats auf Platz 3 – also kann ich mit meiner Meinung dann doch nicht so ganz falsch liegen.

Mir liegt der sogenannte Wiener Schmäh so ganz und gar nicht. Ich freue mich immer mit Menschen in Kontakt zu kommen, die dort zuhause sind, wo ich hinreise, dass gehört für mich einfach dazu. Selbst Sprachbarrieren lassen sich mit Freundlichkeit und Interesse am Gegenüber überwinden. Die Wiener aber sind halt ein bisserl unfreundlich und anscheinend noch stolz darauf…

Am meisten sind mir jedoch diese ganzen verkleideten Mozarts auf den Geist gegangen, die mir irgendwelche Konzertkarten andrehen wollten.

Klar, gab es auch schöne Eckchen und Momente, aber das ändert leider nichts an meinem Gesamteindruck – ich denke, dies ist auch der Grund, warum ich so lange gebraucht habe, meine Bilder zu sortieren und den ersten Blogartikel über Wien zu schreiben.

 

Zum Jahreswechsel in Wien – der Silvesterpfad

Zum Jahreswechsel wird in Wien ausgelassen gefeiert, wobei  der Silvesterpfad in der Altstadt das absolute Highlight ist.

Am 31. Dezember verwandelt sich nämlich die Altstadt in ein riesigengroßes Partygelände: Ab 14 Uhr bis etwa 2 Uhr nachts wird entlang des Silversterpfades Punsch und kulinarische Spezialitäten angeboten, an zahlreichen Stationen gibt es verschiedene Showprogramme vom Walzer, bis zur Rockmusik.

Richtig cool: Nachmittags bewegt sich Wien im 3/4 Takt, denn die Wiener Tanzschulen bieten Walzertanzkurse für jedermann an. Da habe ich dann meine alten Walzerkenntnisse aufrischen können. Zum Jahreswechsel gibt es am Rathausplatz und im Prater ein großes Feuerwerk.

Achtung: Wer Platzangst hat, sollte gerade am Rathaus das ganze Spektakel lieber von unten betrachten und nicht bis zum Rathaus hinauf gehen, denn das Gedränge ist unbeschreiblich (wer da einmal drin ist und geschoben wird, kommt eigentlich so gut wie nicht mehr raus – Tipp: Wenn ihr es doch wagt und es euch zu viel wird, versucht euch einen Weg hinter den Hütten vom Weihnachstmarkt zu bahnen, das funktioniert eigentlich ganz gut.). Außerdem hat man von der Straße aus auch die bessere Aussicht auf das Feuerwerk. Mehr zum Silvesterpfad: wienersilvesterpfad.at

Ein paar versöhnliche Worte zum Schluss :-)))…

Was mir richtig gut gefallen hat, waren die musikalischen Pfade, auf denen ich gegangen bin – vom Haus der Musik, über das Mozarthaus bishin zu den Liveübertragungen vor der Oper (dick eingemummelt in eine Decke, lediglich ein wenig Schnee hat noch gefehlt…), was mich mit vielem wieder versöhnt hat – ich habe viel altes Wissen aufgefrischt und jede Menge neues dazubekommen.

Absolut super ist übrigens der öffentliche Nahverkehr, da kann man wirklich nicht meckern und daran könnten sich tatsächlich viele andere Städte ein Beispiel nehmen. Was ich auch richtig cool fand, ist die Idee mit dem Silversterpfad. Hier ist musiktechnisch für jeden etwas dabei und die Stimmung ist einfach klasse.

Allerdings ist es tatsächlich sinnvoll, schon am Nachmittag dorthin zu gehen und am Abend lieber etwas anders zu planen, es sei denn, man hat kein Problem damit, sich von den Menschenmassen schieben zu lassen…

Wie sieht es bei euch aus? Wien ja – oder eher nein? Welche Erfahrungen habt ihr in Wien gemacht?

Es grüßt euch ganz herzlich

 

Gudrun

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In der Breitachklamm – ein einzigartiges Naturschauspiel im Allgäu https://gundiontour.de/in-der-breitachklamm-ein-einzigartiges-naturschauspiel-im-allgaeu/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=in-der-breitachklamm-ein-einzigartiges-naturschauspiel-im-allgaeu https://gundiontour.de/in-der-breitachklamm-ein-einzigartiges-naturschauspiel-im-allgaeu/#respond Thu, 02 Jan 2020 13:50:46 +0000 https://gundiontour.de/?p=1915 Der Beitrag In der Breitachklamm – ein einzigartiges Naturschauspiel im Allgäu erschien zuerst auf gundi on tour.

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In der Breitachklamm

. …ein einzigartiges Naturschauspiel im Kleinwalsertal

Die Breitachklamm – Imposante Felsschluchten und tobendes Wasser

Rauschendes und tobendes Nass,  Sonnenstrahlen, die sich am Fels brechen, gewaltige, schattige Felsüberhänge und luftige Ausblicke – die Breitachklamm bei Oberstdorf ist in jedem Fall einen Ausflug wert. 

Sie ist nicht nur die tiefste, sondern auch eine der imposantesten und spektakulärsten Felsenschluchten in Mitteleuropa und gehört zu den beliebtesten Attraktionen im Allgäu (bis heute haben ca. 20 Millionen Besucher die Klamm durchwandert – pro Jahr sind es etwas 30.000).

Auf gesicherten Wegen könnt ihr die faszinierende Kraft des Wasser erleben – und keine Angst, die Wege sind wirklich sehr gut gesichert.

Ein Ausflug lohnt sich übrigens zu jeder Jahreszeit, auch bei Regen.

 

Faszination Breitachklamm

Die Breitachklamm, die geologisch gesehen erst in den letzen 10000 Jahren entstand ist ca. 2,5. km lang und 150 m tief.

Bis zum Beginn des 20. Jhd. war sie unzugänglich und wurde erst 1905 auf Initiative des Tiefenbacher Pfarrers Johannes Schiebel durch in den Fels gehauene Gänge begehbar gemacht.

Früher hieß sie übrigens Zwingschlucht, da nach einer alten Legende die sogenannten Zwinggeister in der Schlucht hausten.

Ich denke, die schönste Zeit eine Wanderung durch die Schlucht zu machen, ist entweder ein heißer Sommertag, um die Kühle der Schlucht zu genießen, oder ein Wintertag, wenn das Wasser zu Eis erstarrt ist und sich Eiszapfen bilden – am besten das Ganze noch bei Sonnenschein.

Ich selbst war an einem Regentag dort, wie man auf den Bilder sieht, doch das hat dem Ausflug keinen Abbruch getan.

Geöffnet ist die Klamm im Sommer und im Winter ( im Frühling und Herbst ist sie einige Zeit geschlossen – in dieser Zeit wird die Klamm u.a. von lockerem Gestein gesäubert ). Am Besten ihr schaut auf der Webseite der Breitachklamm vorbei und informiert euch über die dortigen Verhältnisse kurz vor eurem Besuch, denn auch bei schlechten Wetterverhältnissen kann sie geschlossen sein.

Die Breitachklamm fasziniert durch ihre Vielfalt. Im Sommer ist es kühl und erfrischend dort entlang zu laufen. Konzentriert euch auf das Rauschen des Wassers und vergesst nicht immer wieder nach oben zu schauen, denn der Blick nach oben ist mindestens genauso faszinierend wie jener nach unten. An manchen Stellen ist lediglich ein kleiner Streifen Himmel zu entdecken, an anderen sieht man Bäume, die sich am glatten Fels festklammern und in skurrilen Formen nach oben wachsen. An grauen Tagen leuchtet ihr sattes Grün am feuchten Fels regelrecht.

 

 

Öffnungszeiten der Breitachklamm

Die Öffnungszeiten sind täglich von 9:00 – 18:00 im Sommer, 9:00 Uhr – 17:00 Uhr im Winter.
Achtung: Der letzte Einlass ist immer eine Stunde vorher.
Die beste Zeit für einen Besuch ist der frühe Morgen oder der späte Nachmittag – da ist dann der größte Ansturm vorbei.

Preise

Die aktuellen Eintrittspreise liegen bei 4,50 € für Erwachsene und 1,50 € für Kinder.
Achtung: Kartenzahlung ist nicht möglich
Die Wanderung durch die Klamm dauert ca. 1 Stunde.

 

Dein Weg durch die Breitachklamm

Wie schon eingangs erwähnt: Die Wege sind ausreichend breit und sehr gut gesichert. Mit einem Kinderwagen dort zu laufen ist kein Problem – einem unvergesslichen Familienausflug steht also nichts im Wege.

Festes Schuhwerk solltet ihr aber schon anhaben – es müssen keine Bergwanderschuhe sein, feste Turnschuhe oder leichte Wanderschuhe tun es in der Regel auch. Vergesst aber nicht eine warme Jacke mitzunehmen, denn im Schatten kann es schon ziemlich kühl und feucht werden. 

Die Klamm ist entweder von von Oberstdorf Tiefenbach oder von der österreichischen Seite an der Walserschanz anfahrbar und begehbar. Das Parkleitsystem an der B19 informiert über die aktuelle Parkplatzsituation am P1(Tiefenbach) und P2 (Wasserschanz). 

Achtung: Gerade in den Ferien kann es richtig voll sein.

Vom Kassenhäuschen hinter dem Gasthaus Breitachklamm wandert ihr hinunter zur Breitach.

Nach der Durchquerung eines Tunnels befindet ihr euch in der Breitachklamm. Zu Beginn eurer Wanderung ist die Schlucht noch relativ breit, verengt sich dann aber bald. Nun lauft ihr durch hoch aufragende Felsfluchten. Der mit einem Geländer gut gesicherte Weg führt euch nun hoch entlang an Wasserfällen und Strudeln bis zur einer Passage, an der sich die Felsen fast berühren.

Im Anschluss folgt noch ein kurzer Aufstieg bis zu dem oberen Kassenhäuschen, von wo aus ihr zum Gasthof Walserschanz kommt.

Wer nicht einkehren mag, der kann auch links direkt zum Zwingsteig hinaufsteigen. Der Blick vom Zwingsteig aus hinunter in die Schlucht ist schlichtweg überwältigend.

Über die Bergkasse kommt ihr zurück zu eurem Ausgangspunkt.

 

 

Ein Ausfug in eine andere Welt…

Es gibt übrigens herrliche Rundwanderwege, die sich zu ganzen Tagestouren eignen rund um die Klamm. Wer jedoch nur in die Klamm möchte, fährt einfach mit dem Bus oder dem Auto bis zum Parkplatz Wasserschanz.

Ach ja, vergesst eure Kamera nicht, denn es gibt dort viele wunderbare Motive.

Und haltet immer mal wieder inne, lauscht dem Rauschen des Wasser und lasst die Umgebung mit ihren tiefen Schluchten und skurrilen Gebilden, die durch das Wasser über Jahrtausende in den Stein geschliffen wurden, auf euch wirken.

Ich finde, wenn man aus der Klamm heraustritt, hat man das Gefühl, als käme man aus einer anderen Welt.

 

Es grüßt euch ganz herzlich

Gudrun

 

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Rosenkohl mit Spaghetti … damit überzeugst Du jeden Rosenkohlhasser https://gundiontour.de/rosenkohl/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=rosenkohl https://gundiontour.de/rosenkohl/#respond Sat, 14 Dec 2019 19:19:03 +0000 https://gundiontour.de/?p=1834 Der Beitrag Rosenkohl mit Spaghetti … damit überzeugst Du jeden Rosenkohlhasser erschien zuerst auf gundi on tour.

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Rosenkohl mit Spaghetti...

...damit überzeugt ihr jeden Rosenkohlhasser!

 

Rosenkohl mal ganz anders…

Kochen ist bei mir eigentlich immer spontan. Warum? Weil ich in der Regel vollkommen ohne Plan einkaufen gehe – ich versuche zwar hin und wieder mich zu disziplinieren und einen Einkaufszettel mitzunehmen, aber eigentlich ist das bei mir sinnlos, weil ich zum Schluss das kaufe, was ich sehe. Naja und dann kaufe ich meist auch noch mit einem Bärenhunger ein, also ist der Einkaufswagen randvoll, was ich nicht schlecht finde, da ich einkaufen gehen so gar nicht mag. Weder Klamotten, noch Essen – es ist und bleibt für mich eine leidige Notwenigkeit.

Da ich es aber wichtig finde, regional zu kaufen, bestelle ich nichts, sondern mache mich immer dann auf den Weg, wenn der Kühlschrank leer ist – also wirklich leer, so dass es nicht mal mehr mit Resteverwertung funktionieren kann.

Da wir kein Fleisch essen und das Gemüse von uns frisch auf dem Markt geholt wird, kaufe ich also sämtlich Grundnahrungsmittel und alles, was ich sonst noch meine brauchen zu können.

Rezepte habe ich da keine im Sinn, das kommt dann zuhause ganz spontan.

So wie gestern eben. Ich hatte Appetit auf Spaghetti, die könnte ich ohnehin täglich essen, und dann war da noch der Rosenkohl.

Noch dazu kommt, dass es meist schnell gehen muss und dieses Rezept geht wirklich blitzschnell…

Hier also meine Nudel-Rosenkohl-Variation, die richtig lecker geschmeckt hat – so lecker, dass ich sie in jedem Fall wieder machen werde und euch auch auf gar keinen Fall vorenthalten möchte.

 

Zutaten

Spaghetti mit Rosenkohl für 4 Personen:

  • 500 g Spaghetti
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Öl zum Anbraten
  • etwas Gemüsebrühe zum Ablöschen, wer mag kann auch Weißwein dafür nehmen
  • 250 ml Sahne
  • 150 g Camenbert
  • Salz und Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • ca. 300 Rosenkohl

Zubereitung

 

  1. Rosenkohl putzen, waschen und  halbieren. In einen Topf geben, mit Wasser bedecken, salzen und ca. 10 Minuten garen – testet einfach mal zwischendrin, ob es für euch passt, ich persönlich mag ihn bissfest am Liebsten. 
  2. Wasser abgießen und den Rosenkohl in einem Sieb abtropfen lassen.
  3. In dieser Zeit die Spaghetti nach Packungsanweisung in Salzwasser bissfest garen.
  4. Zwiebel und Knoblauch schälen. Die Zwiebel in Ringe, den Knoblauch in kleine Würfel schneiden. 
  5. Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und Zwiebelringe und Knoblauchwürfel darin etwa 2 Minuten bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Mit der Brühe oder dem Weißwein ablöschen, die Sahne dazu gießen und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen.
  6. Camenbert in kleine Stücke schneiden, in die Pfanne geben und schmelzen lassen. Sauce mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
  7. Nudeln zur Käsesauce geben und alles gut vermengen.
  8. Auf Tellern anrichten und mit dem Rosenkohl vermengen.

Wer mag, kann das Ganze noch mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen – mmmmmh, lecker!

Beim Rosenkohl scheiden sich ja in der Regel die Geister. Wie sieht das bei euch aus? Gehört ihr auch eher zu der Kategorie der Rosenkohlhasser? Vielleicht überzeugt euch ja dann mein Rezept…

Auf jeden Fall wünsche ich euch viel Spaß beim Nachkochen und sende liebe Grüße

 

Eure Gudrun

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Vanillekipferl …alle Jahre wieder in der Weihnachtsbäckerei! https://gundiontour.de/vanillekipferl-alle-jahre-wieder-in-der-weihnachtsbaeckerei/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=vanillekipferl-alle-jahre-wieder-in-der-weihnachtsbaeckerei https://gundiontour.de/vanillekipferl-alle-jahre-wieder-in-der-weihnachtsbaeckerei/#respond Fri, 13 Dec 2019 13:20:45 +0000 https://gundiontour.de/?p=1794 Der Beitrag Vanillekipferl …alle Jahre wieder in der Weihnachtsbäckerei! erschien zuerst auf gundi on tour.

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Vanillekipferl

... alle Jahre wieder in der Weihnachtsbäckerei!

 

Vanillekipferl – der Klassiker unter den Weihnachsplätzchen

Wenn mich jemand fragt, welches mein Lieblingsplätzchenrezept zu Weihnachten ist, muss ich nicht lange überlegen – Vanillekipferl stehen bei mir ganz oben auf der Liste – ganz ehrlich, wenn es nach mir ginge, könnte ich sie das ganze Jahr über backen.

Es sind einfach die besten Weihnachtplätzchen, die man sich vorstellen kann und deshalb starte ich in meiner Weihnachtsbäckerei seit mittlerweile über dreißig – jaaaa wirklich – dreißig Jahren mit dem Backen von Vanillekipferln – erst wenn sie fertig sind, dann kann es weitergehen mit den anderen Plätzchensorten.

Hier mein Vanillekipferlrezept – Viel Spass beim Nachbacken!

 

Zutaten für 35 Stück

200g Mehl

180 g Zucker

2 Päckchen Vanillinzucker ( ich schwöre auf den Sucre Vanillé de Madascar aus Frankreich )

100 g gemahlene Manden ( ungeschält )

150 g kalte Butter

2 Eigelb

Vanillezucker zum Wälzen ( hier mische ich  extrafeinen Zucker mit Vanillinzucker je zur Hälfte )

 

Zubereitung

Für den Teig Mehl sieben und mit Vanillinzucker, Zucker und den Mandeln mischen.

Auf ein Backbrett oder die Arbeitsplatte häufen und in die Mitte eine Mulde drücken. Das Eigelb hineingeben.

Die kalte Butter in Flöckchen am Rand verteilen und alle Zutaten rasch verkneten.

Anchließend den Teig zu Rollen formen ( ca. 3 cm Durchmesser ).

Backofen auf 170° Umluft vorheizen. Teigrollen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, zwischen den Handflächen rollen und zu Kipferln formen.

Auf ein mit Backpapier belgtes Backblech legen und ca. 8 min goldgelb backen.

Vanillezucker in einem flachen Teller mischen.

Die fertigen Kipferl aus dem Ofen nehmen und noch heiß von allen Seiten im Vanillezucker wälzen.

Achtung: Die Vanillekipferl können in heißem Zustand schnell zerbröseln. Ich nehme immer eine Tortenschaufel und lege sich vorsichtig einzeln in den Zucker.

Auskühlen lassen und in einer luftdichten Dose an einem kühlen Ort aufbewahren.

 

 

Fertig sind sie, die besten Weihnachtsplätzchen der Welt… und wer Lut auf mehr Plätzchenrezepte hat findet hier mein Rezept zu den Schokoladenplätzchen mit rosa Pfeffer, mal etwas ganz anderes und richtig lecker.  

Viel Erfolg beim Nachbacken und guten Appetit wünscht euch

 

Eure Gudrun

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