gundi on tour https://gundiontour.de Fotografin & Bloggerin Thu, 02 Jan 2020 13:51:29 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.5 In der Breitachklamm – ein einzigartiges Naturschauspiel im Allgäu https://gundiontour.de/in-der-breitachklamm-ein-einzigartiges-naturschauspiel-im-allgaeu/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=in-der-breitachklamm-ein-einzigartiges-naturschauspiel-im-allgaeu https://gundiontour.de/in-der-breitachklamm-ein-einzigartiges-naturschauspiel-im-allgaeu/#respond Thu, 02 Jan 2020 13:50:46 +0000 https://gundiontour.de/?p=1915 Der Beitrag In der Breitachklamm – ein einzigartiges Naturschauspiel im Allgäu erschien zuerst auf gundi on tour.

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In der Breitachklamm

. …ein einzigartiges Naturschauspiel im Kleinwalsertal

Imposante Felsschluchten und tobendes Wasser

Rauschendes und tobendes Nass,  Sonnenstrahlen, die sich am Fels brechen, gewaltige, schattige Felsüberhänge und luftige Ausblicke – die Breitachklamm bei Oberstdorf ist in jedem Fall einen Ausflug wert. 

Sie ist nicht nur die tiefste, sondern auch eine der imposantesten und spektakulärsten Felsenschluchten in Mitteleuropa und gehört zu den beliebtesten Attraktionen im Allgäu (bis heute haben ca. 20 Millionen Besucher die Klamm durchwandert – pro Jahr sind es etwas 30.000).

Auf gesicherten Wegen könnt ihr die faszinierende Kraft des Wasser erleben – und keine Angst, die Wege sind wirklich sehr gut gesichert.

Ein Ausflug lohnt sich übrigens zu jeder Jahreszeit, auch bei Regen.

 

Faszination Breitachklamm

Die Breitachklamm, die geologisch gesehen erst in den letzen 10000 Jahren entstand ist ca. 2,5. km lang und 150 m tief.

Bis zum Beginn des 20. Jhd. war sie unzugänglich und wurde erst 1905 auf Initiative des Tiefenbacher Pfarrers Johannes Schiebel durch in den Fels gehauene Gänge begehbar gemacht.

Früher hieß sie übrigens Zwingschlucht, da nach einer alten Legende die sogenannten Zwinggeister in der Schlucht hausten.

Ich denke, die schönste Zeit eine Wanderung durch die Schlucht zu machen, ist entweder ein heißer Sommertag, um die Kühle der Schlucht zu genießen, oder ein Wintertag, wenn das Wasser zu Eis erstarrt ist und sich Eiszapfen bilden – am besten das Ganze noch bei Sonnenschein.

Ich selbst war an einem Regentag dort, wie man auf den Bilder sieht, doch das hat dem Ausflug keinen Abbruch getan.

Geöffnet ist die Klamm im Sommer und im Winter ( im Frühling und Herbst ist sie einige Zeit geschlossen – in dieser Zeit wird die Klamm u.a. von lockerem Gestein gesäubert ). Am Besten ihr schaut auf der Webseite der Breitachklamm vorbei und informiert euch über die dortigen Verhältnisse kurz vor eurem Besuch, denn auch bei schlechten Wetterverhältnissen kann sie geschlossen sein.

Die Breitachklamm fasziniert durch ihre Vielfalt. Im Sommer ist es kühl und erfrischend dort entlang zu laufen. Konzentriert euch auf das Rauschen des Wassers und vergesst nicht immer wieder nach oben zu schauen, denn der Blick nach oben ist mindestens genauso faszinierend wie jener nach unten. An manchen Stellen ist lediglich ein kleiner Streifen Himmel zu entdecken, an anderen sieht man Bäume, die sich am glatten Fels festklammern und in skurrilen Formen nach oben wachsen. An grauen Tagen leuchtet ihr sattes Grün am feuchten Fels regelrecht.

 

 

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten sind täglich von 9:00 – 18:00 im Sommer, 9:00 Uhr – 17:00 Uhr im Winter.
Achtung: Der letzte Einlass ist immer eine Stunde vorher.
Die beste Zeit für einen Besuch ist der frühe Morgen oder der späte Nachmittag – da ist dann der größte Ansturm vorbei.

Preise

Die aktuellen Eintrittspreise liegen bei 4,50 € für Erwachsene und 1,50 € für Kinder.
Achtung: Kartenzahlung ist nicht möglich
Die Wanderung durch die Klamm dauert ca. 1 Stunde.

 

Dein Weg durch die Breitachklamm

Wie schon eingangs erwähnt: Die Wege sind ausreichend breit und sehr gut gesichert. Mit einem Kinderwagen dort zu laufen ist kein Problem – einem unvergesslichen Familienausflug steht also nichts im Wege.

Festes Schuhwerk solltet ihr aber schon anhaben – es müssen keine Bergwanderschuhe sein, feste Turnschuhe oder leichte Wanderschuhe tun es in der Regel auch. Vergesst aber nicht eine warme Jacke mitzunehmen, denn im Schatten kann es schon ziemlich kühl und feucht werden. 

Die Klamm ist entweder von von Oberstdorf Tiefenbach oder von der österreichischen Seite an der Walserschanz anfahrbar und begehbar. Das Parkleitsystem an der B19 informiert über die aktuelle Parkplatzsituation am P1(Tiefenbach) und P2 (Wasserschanz). 

Achtung: Gerade in den Ferien kann es richtig voll sein.

Vom Kassenhäuschen hinter dem Gasthaus Breitachklamm wandert ihr hinunter zur Breitach.

Nach der Durchquerung eines Tunnels befindet ihr euch in der Breitachklamm. Zu Beginn eurer Wanderung ist die Schlucht noch relativ breit, verengt sich dann aber bald. Nun lauft ihr durch hoch aufragende Felsfluchten. Der mit einem Geländer gut gesicherte Weg führt euch nun hoch entlang an Wasserfällen und Strudeln bis zur einer Passage, an der sich die Felsen fast berühren.

Im Anschluss folgt noch ein kurzer Aufstieg bis zu dem oberen Kassenhäuschen, von wo aus ihr zum Gasthof Walserschanz kommt.

Wer nicht einkehren mag, der kann auch links direkt zum Zwingsteig hinaufsteigen. Der Blick vom Zwingsteig aus hinunter in die Schlucht ist schlichtweg überwältigend.

Über die Bergkasse kommt ihr zurück zu eurem Ausgangspunkt.

 

 

Ein Ausfug in eine andere Welt…

Es gibt übrigens herrliche Rundwanderwege, die sich zu ganzen Tagestouren eignen rund um die Klamm. Wer jedoch nur in die Klamm möchte, fährt einfach mit dem Bus oder dem Auto bis zum Parkplatz Wasserschanz.

Ach ja, vergesst eure Kamera nicht, denn es gibt dort viele wunderbare Motive.

Und haltet immer mal wieder inne, lauscht dem Rauschen des Wasser und lasst die Umgebung mit ihren tiefen Schluchten und skurrilen Gebilden, die durch das Wasser über Jahrtausende in den Stein geschliffen wurden, auf euch wirken.

Ich finde, wenn man aus der Klamm heraustritt, hat man das Gefühl, als käme man aus einer anderen Welt.

 

Es grüßt euch ganz herzlich

Gudrun

 

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Rosenkohl mit Spaghetti … damit überzeugst Du jeden Rosenkohlhasser https://gundiontour.de/rosenkohl/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=rosenkohl https://gundiontour.de/rosenkohl/#respond Sat, 14 Dec 2019 19:19:03 +0000 https://gundiontour.de/?p=1834 Der Beitrag Rosenkohl mit Spaghetti … damit überzeugst Du jeden Rosenkohlhasser erschien zuerst auf gundi on tour.

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Rosenkohl mit Spaghetti...

...damit überzeugt ihr jeden Rosenkohlhasser!

 

Rosenkohl mal ganz anders…

Kochen ist bei mir eigentlich immer spontan. Warum? Weil ich in der Regel vollkommen ohne Plan einkaufen gehe – ich versuche zwar hin und wieder mich zu disziplinieren und einen Einkaufszettel mitzunehmen, aber eigentlich ist das bei mir sinnlos, weil ich zum Schluss das kaufe, was ich sehe. Naja und dann kaufe ich meist auch noch mit einem Bärenhunger ein, also ist der Einkaufswagen randvoll, was ich nicht schlecht finde, da ich einkaufen gehen so gar nicht mag. Weder Klamotten, noch Essen – es ist und bleibt für mich eine leidige Notwenigkeit.

Da ich es aber wichtig finde, regional zu kaufen, bestelle ich nichts, sondern mache mich immer dann auf den Weg, wenn der Kühlschrank leer ist – also wirklich leer, so dass es nicht mal mehr mit Resteverwertung funktionieren kann.

Da wir kein Fleisch essen und das Gemüse von uns frisch auf dem Markt geholt wird, kaufe ich also sämtlich Grundnahrungsmittel und alles, was ich sonst noch meine brauchen zu können.

Rezepte habe ich da keine im Sinn, das kommt dann zuhause ganz spontan.

So wie gestern eben. Ich hatte Appetit auf Spaghetti, die könnte ich ohnehin täglich essen, und dann war da noch der Rosenkohl.

Noch dazu kommt, dass es meist schnell gehen muss und dieses Rezept geht wirklich blitzschnell…

Hier also meine Nudel-Rosenkohl-Variation, die richtig lecker geschmeckt hat – so lecker, dass ich sie in jedem Fall wieder machen werde und euch auch auf gar keinen Fall vorenthalten möchte.

 

Zutaten

Spaghetti mit Rosenkohl für 4 Personen:

  • 500 g Spaghetti
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Öl zum Anbraten
  • etwas Gemüsebrühe zum Ablöschen, wer mag kann auch Weißwein dafür nehmen
  • 250 ml Sahne
  • 150 g Camenbert
  • Salz und Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • ca. 300 Rosenkohl

Zubereitung

 

  1. Rosenkohl putzen, waschen und  halbieren. In einen Topf geben, mit Wasser bedecken, salzen und ca. 10 Minuten garen – testet einfach mal zwischendrin, ob es für euch passt, ich persönlich mag ihn bissfest am Liebsten. 
  2. Wasser abgießen und den Rosenkohl in einem Sieb abtropfen lassen.
  3. In dieser Zeit die Spaghetti nach Packungsanweisung in Salzwasser bissfest garen.
  4. Zwiebel und Knoblauch schälen. Die Zwiebel in Ringe, den Knoblauch in kleine Würfel schneiden. 
  5. Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und Zwiebelringe und Knoblauchwürfel darin etwa 2 Minuten bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Mit der Brühe oder dem Weißwein ablöschen, die Sahne dazu gießen und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen.
  6. Camenbert in kleine Stücke schneiden, in die Pfanne geben und schmelzen lassen. Sauce mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
  7. Nudeln zur Käsesauce geben und alles gut vermengen.
  8. Auf Tellern anrichten und mit dem Rosenkohl vermengen.

Wer mag, kann das Ganze noch mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen – mmmmmh, lecker!

Beim Rosenkohl scheiden sich ja in der Regel die Geister. Wie sieht das bei euch aus? Gehört ihr auch eher zu der Kategorie der Rosenkohlhasser? Vielleicht überzeugt euch ja dann mein Rezept…

Auf jeden Fall wünsche ich euch viel Spaß beim Nachkochen und sende liebe Grüße

 

Eure Gudrun

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Vanillekipferl …alle Jahre wieder in der Weihnachtsbäckerei! https://gundiontour.de/vanillekipferl-alle-jahre-wieder-in-der-weihnachtsbaeckerei/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=vanillekipferl-alle-jahre-wieder-in-der-weihnachtsbaeckerei https://gundiontour.de/vanillekipferl-alle-jahre-wieder-in-der-weihnachtsbaeckerei/#respond Fri, 13 Dec 2019 13:20:45 +0000 https://gundiontour.de/?p=1794 Der Beitrag Vanillekipferl …alle Jahre wieder in der Weihnachtsbäckerei! erschien zuerst auf gundi on tour.

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Vanillekipferl

... alle Jahre wieder in der Weihnachtsbäckerei!

 

Vanillekipferl – der Klassiker unter den Weihnachsplätzchen

Wenn mich jemand fragt, welches mein Lieblingsplätzchenrezept zu Weihnachten ist, muss ich nicht lange überlegen – Vanillekipferl stehen bei mir ganz oben auf der Liste – ganz ehrlich, wenn es nach mir ginge, könnte ich sie das ganze Jahr über backen.

Es sind einfach die besten Weihnachtplätzchen, die man sich vorstellen kann und deshalb starte ich in meiner Weihnachtsbäckerei seit mittlerweile über dreißig – jaaaa wirklich – dreißig Jahren mit dem Backen von Vanillekipferln – erst wenn sie fertig sind, dann kann es weitergehen mit den anderen Plätzchensorten.

Hier mein Vanillekipferlrezept – Viel Spass beim Nachbacken!

 

Zutaten für 35 Stück

200g Mehl

180 g Zucker

2 Päckchen Vanillinzucker ( ich schwöre auf den Sucre Vanillé de Madascar aus Frankreich )

100 g gemahlene Manden ( ungeschält )

150 g kalte Butter

2 Eigelb

Vanillezucker zum Wälzen ( hier mische ich  extrafeinen Zucker mit Vanillinzucker je zur Hälfte )

 

Zubereitung

Für den Teig Mehl sieben und mit Vanillinzucker, Zucker und den Mandeln mischen.

Auf ein Backbrett oder die Arbeitsplatte häufen und in die Mitte eine Mulde drücken. Das Eigelb hineingeben.

Die kalte Butter in Flöckchen am Rand verteilen und alle Zutaten rasch verkneten.

Anchließend den Teig zu Rollen formen ( ca. 3 cm Durchmesser ).

Backofen auf 170° Umluft vorheizen. Teigrollen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, zwischen den Handflächen rollen und zu Kipferln formen.

Auf ein mit Backpapier belgtes Backblech legen und ca. 8 min goldgelb backen.

Vanillezucker in einem flachen Teller mischen.

Die fertigen Kipferl aus dem Ofen nehmen und noch heiß von allen Seiten im Vanillezucker wälzen.

Achtung: Die Vanillekipferl können in heißem Zustand schnell zerbröseln. Ich nehme immer eine Tortenschaufel und lege sich vorsichtig einzeln in den Zucker.

Auskühlen lassen und in einer luftdichten Dose an einem kühlen Ort aufbewahren.

 

 

Fertig sind sie, die besten Weihnachtsplätzchen der Welt… und wer Lut auf mehr Plätzchenrezepte hat findet hier mein Rezept zu den Schokoladenplätzchen mit rosa Pfeffer, mal etwas ganz anderes und richtig lecker.  

Viel Erfolg beim Nachbacken und guten Appetit wünscht euch

 

Eure Gudrun

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Ferienhaus 29 – Der Schlüssel für euren perfekten Bretagneurlaub https://gundiontour.de/ferienhaus-29/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=ferienhaus-29 https://gundiontour.de/ferienhaus-29/#respond Sun, 01 Dec 2019 15:51:54 +0000 http://gundiontour.de/?p=1724 Der Beitrag Ferienhaus 29 – Der Schlüssel für euren perfekten Bretagneurlaub erschien zuerst auf gundi on tour.

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Ferienhaus29

Et si on partait…en Bretagne?
Ferienhaus29 – Der Schlüssel für euren perfekten Bretagneurlaub

Ihr kennt doch bestimmt alle das Foto von dem tollen Koffer, der überall irgenwann mal bei mir auftaucht – ich liebe dieses Bild, aber es ist gar nicht mein Koffer. Er steht auch nicht bei mir, sondern in einem der Ferienhäuser meiner lieben Freundin Sabine Le Mogne – genauer gesagt in “La Couchette du Patron”, aber dazu später mehr…

Über sie, also Sabine Le Mogne und ihre Ferienhausagentur ferienhaus29 möchte ich euch heute ein wenig erzählen.

(*Werbung: unbezahlt und unbeauftragt)

Ferienhaus29  ist eine kleine Ferienhausagentur in der Bretagne, die Ferienhäuser im südlichen Teil des Finistère vermittelt und die Urlaub & Entspannung am Meer verspricht und auch hält.

Wer Wert auf einen authentischen Urlaub fern von Massentourismus legt, wer das Individuelle liebt, der ist hier an der richtigen Adresse.

Winter Bretagne - Tipps und Infos für Ferien am Meer

 

Wie ich zu ferienhaus29 kam

Inhaberin ist die bezaubernde Sabine Le Mogne, die seit vielen Jahren in der Bretagne lebt.

Ich habe sie kennengelernt, als ich zum allersten Mal in die Bretagne gekommen bin und durfte sie ein Jahr später für ihren Internetauftritt fotografieren – naja, und dann bin ich selbst immer dorthin zurückgekehrt, aber das wisst ihr ja aus meinen anderen Artikeln… und es entstand eine langjährige Freundschaft.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich damals – vor meiner ersten Reise in die Bretagne – vor meinem Rechner saß und verzweifelt nach einem Ferienhaus am Meer suchte. Entweder gefielen mir die Internetseiten nicht oder deren Angebote. Vieles fand ich zu unpersönlich und vieles erschien mir reine Geldmacherei. ( …und die angebotenen Häuser fand ich noch dazu oftmal ganz schauderhaft…)

Was ich wollte, war die Vermittlung eines Lebensgefühls. 

Nach einer gefühlen Ewigkeit fand ich genau das bei ferienhaus29.

Hier wurden nicht einfach Häuser aneinandergereiht präsentiert, nein, hier wurde die Bretagne gelebt. Auf der Seite ferienhaus29 finden sich noch dazu unzählige kleine Hinweise zum Urlaub in der Bretagne, die bis ins Detail gehen. 

Ihr findet liebevoll erzählte Geschichten, die manchmal zum Schmunzeln anregen und Rezepte zum Nachkochen.

Ihr findet hier keine Riesenauswahl an Ferienhäusern wie bei einem großen Reisebüro, aber ich finde, es ist viel persönlicher, wenn man durch ein kleines , aber liebevoll und detailliert beschriebenes Angebot stöbern kann.

Nun, ich buchte damals sofort ein Haus, verliebte mich schon beim Ankommen in den bezaubernden Ort Saint Guénolé, lernte Sabine Le Mogne kennen und kam immer wieder…

… nicht nur wegen meiner Liebe zur Bretagne, sondern auch wegen der Freundschaft zwischen Sabine und mir.

( Was haben wir schon alles zusammen erlebt, nicht wahr, Sabine  – die Geschichte zu einem unserer Erlebnisse findet ihr übrigens hier: Ein lost place in der Bretagne -Auf den Spuren der Vergangenheit – und das war wirklich ein Knaller, herrje, was waren wir aufgeregt damals )

Bretagne Ferien und Reisetipps für euren Urlaub am Meer
La Couchette & P’tit Mousse

Seit einiger Zeit sind Sabine Le Mogne und ihr Mann Thierry selbst Besitzer zweier Ferienhäuser „Les Cabanes du Pêcheur“ in Penmarc’h, die ihr unter den Namen „La Couchette du Patron“ und P’tit  Mousse“ in ihrer Ferienhausliste findet.

Hier ist es Sabine wirklich gelungen, den Zauber und das Licht der Bretagne in die Häuser zu tragen. Viele kleine Details erzählen euch von der bretonischen Geschichte und machen Lust auf Ausflüge, um diese selbst zu erkunden.

La Couchette & P’tit Mousse liegen auf einen zauberhaften Grundstück und ihr werdet empfangen von einem wundervollen Garten mit Rosmarinbüschen, Palmen und Olivenbäumen – ja, das gibt es alles in der Bretagne…

Hinter den Türen der beiden Häuser verbirgt sich eine Mischung aus maritimem Flair, ein wenig Landhaus, etwas Indstriestyle und ganz viel Shabby Chic.

Die Möbel stammen alle aus der Bretagne und wurden von Sabine Le Mogne selbst aufgearbeitet. 

Hier steckt wirklich viel Liebe in jedem Detail und man spürt es schon beim Betreten der zauberhaften Häuser.

Ankommen & Wohlfühlen

Hier ist Ankommen & Wohlfühlen angesagt, hier könnt ihr die Sorgen des Alltag vergessen & die Seele baumeln lassen.

Doch nun nochmal zurück zu den Ferienhäusern. Sabine Le Mogne beschreibt ihre Agentur auf ihrer Seite selbst als klein, aber fein und das ist wirklich so. Die Häuser sind von ihr selbst ausgesucht und wer eine Frage hat, findet bei ihr immer ein offenes Ohr. Sie kennt und liebt die Bretagne und genau das, vermag sie auch ihren Kunden und Kundinnen zu vermittelt – um es auf den Punkt zu bringen: Man fühlt sich hier einfach in guten Händen. 

Bienvenue - hier findet ihr Wissenswerte für eure Bretagne Ferien

“ET SI ON PARTAIT … EN BRETAGNE ?”

… ja, wie wäre es, jetzt einfach aufzubrechen und in die Bretagne zu reisen?

Ferienhaus29 oder auch « Et si on partait…en Bretagne? Hier ist das Motto Programm… hier findet ihr genau das, was für euren Bretagneurlaub wichtig ist. 

Ihr findet nicht nur den Sturm & die wilden Wellen am Ende der Welt, sondern Ruhe und Geborgenheit in den von Sabine Le Mogne angebotenen Ferienhäusern. Und ihr habt mit ihr jemanden an eurer Seite, der die Bretagne liebt und lebt, dessen Herzensanliegen es ist, dass ihr euch wohlfühlt und dass ihr eventuell sogar wiederkommt – ihr kennt ja meinen Spruch: Einmal Bretagne, immer Bretagne…

Und für Schnellentschlossene & Neugierige hier nochmal der Link: ferienhaus29

Es grüßt euch herzlich & à bientôt

Eure Gudrun

P.S. Und vergesst bitte nicht, Sabine von mir zu grüßen, wenn ihr in der Bretagne angekommen seit…

 

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Weitgereist? …einige Gedanken rund um das Thema Reisen https://gundiontour.de/weitgereist-einige-gedanken-rund-um-das-thema-reisen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=weitgereist-einige-gedanken-rund-um-das-thema-reisen https://gundiontour.de/weitgereist-einige-gedanken-rund-um-das-thema-reisen/#respond Fri, 22 Nov 2019 17:33:48 +0000 http://gundiontour.de/?p=1635 Der Beitrag Weitgereist? …einige Gedanken rund um das Thema Reisen erschien zuerst auf gundi on tour.

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Weitgereist?

...einige Gedanken rund um das Thema Reisen

Reist Du weit, bist Du wer? – Warum Du nicht alle Länder diese Erde bereisen musst, um wirklich gereist zu sein…

Ich gebe es gleich zu: Ich liebe Reisen, egal ob in die Bretagne, in eine neue Stadt oder ein fernes Land – es gibt einfach nichts Schöneres für mich.

Dennoch habe ich mir in der letzten Zeit viele Gedanken gemacht, zum Thema Nachhaltigkeit und so weiter – wird ja auch viel diskutiert im Moment.

So begann ich mir die Frage zu stellen, ab wann ich denn eigentlich wirklich gereist bin… und vor allem, wann dann das Reisen ein Ende hat? Nach 50 Reisen? Nach 100? Nachdem ich alle Hauptstädte abgeklappert habe oder alle Instagram Hotspots besucht habe? Nach dem Besuch aller Kontinente?

 

Was bedeutet Reisen eigentlich?

Ich finde Reisen ist mehr, als der Besuch einer neuen Stadt oder eines fremden Landes und in diesem Fall schreibe  ich bewusst Besuch – nein, Reisen ist ein Sicheinlassen auf Neues, ein Die-Welt-mit-anderen-Augen sehen… es kann auch ein Wachsen sein, ein Wachsen-über-sich-selbst-hinaus.

Wer nur reist, ohne zu sehen, ist nie wirklich gereist. Aber wer mit Zeit reist, wird viel zu erzählen haben und seien es auch manchmal nur Kleinigkeiten …

So wie bei mir zum Beispiel in Lissabon – eine Stadt, die mich einfach umgehauen hat und die unbedingt noch einmal (mindestens!) besuchen muss… – Lissabon sind ganz viele kleine, bezaubernde Geschichten und Begegnungen, aber dazu ein anderes Mal.

 

Aber der Freund der Freundin meines Cousins war doch auch schon dort…

Schaut mal, ich war auch da, ja, genau da – in genau der Pose mit vielen tausend anderen ( es hat halt eine ganze Weile gedauert, bis ich an die Reihe gekommen bin, um mein Selfie zu machen, und wirklich gesehen habe ich nicht, naja gefühlt schon gar nicht )… – ist es das wirklich, was Du brauchst.

Wenn Du mit diesem Hintergrund Deine nächste Reise buchtst, wirtst Du nicht viel zu erzählen haben, wenn Du zurückkehrst. Klar, Du wirst den einen oder anderen Follower mehr haben, der noch nicht da war, wo Du warst, aber was bleibt für Dich selbst bei diesem Abarbeiten von Sehenswürdigkeiten?

Wie oft aten schon die Reisevorbereitungen in künstlichen Streß aus – das hat dann mit Vorfreude oft nichts mehr zu tun.

Wieviele Bilder hast Du schon vorab von Deinem Reiseziel im Internet angeschaut, so dass Du eigentlich genau weißt, was Dich erwartet – den Rest erledigt dann Dein Smartphone an Ort und Stelle, wenn Du angekommen bist.

Wo bleibt da die Neugier auf alles Neue, was Dich erwartet, wo bleibt die Spannung und Abenteuerlust?

Ich verzichte bei meinen Städtetouten auf eine Navigation – lieber laufe ich dreimal im Kreis, und ja: ich entdecke jedes Mal etwas Neues… und freue mich darüber!

 

Was bedeutet Reisen eigentlich für Dich?

Für mich bedeutet es ein gewisses Maß an Freiheit, es bedeutet sich auf Neues einzulassen, Unbekanntes zu entdecken und da ist es ziemlich egal, wo ich das tue.

Es kann in meiner Heimatstadt sein, oder auf einer Wanderung in Deutschland vielleicht sogar ganz in der Nähe, oder eben am Meer in der Bretagne.

Auch wenn es immer noch mein ausgesprochener Traum ist, einmal nach Tibet und Nepal zu reisen. Da war ich aber noch nicht, denn eigentlich war ich bisher nur in Europa und dennoch bin ich gereist, oder etwa nicht?

Ich habe Neues entdeckt und andere Sichtweisen gewonnen, mir hat es da gefallen, wo ich war und ich will da unbedingt noch einmal hin – oder eher nicht so.

Aber ich habe immer jede Menge zu erzählen…

Manche Orte, an denen ich war, tauchen erst gar nicht bei Instagram auf, weil sie nicht in sind, andere sind im Moment überlaufen und werden später vergessen, wenn sie jeder auf seinem Account gezeigt hat in immer der gleichen Pose…

Nein, Reisen ist mehr als ein Ich-bin-dort-gewesen-und-kann-mitreden, Reisen bedeutet, neue Erfahrungen zu sammeln. Da reicht manchmal schon eine Brücke im Hunsrück, um seine Höhenangst zu überwinden.

Ganz egal also, ob Du tatsächlich in Indien oder Thailand warst oder nur in die nähere Umgebung „reist“, wichtig ist das, was Du letztendlich daraus machst.

Es kommt darauf an, wie offen Du für die Welt bist und mit welchen Augen Du sie siehst.

Dazu musst Du nicht die Länder zählen.

Sei achtsam: Höre den Geschichten der Menschen zu und halte Augen und Ohren offen. Sammele Erlebnisse und mache aus jedem Tag ein Abenteuer.

 

 

Reise nachhaltig…

Ich denke, wir müssen, was das Reisen betrifft, grundsätzlich umdenken. Wir beklagen uns über die Schnelllebigkeit der Zeit, aber sind nicht wir selbst es, die durch das Leben hasten, beim Reisen eine Sehenswürdigkeit nach der anderen abhaken?

Haben wir dann die Zeit, ein Gefühl für den Ort zu entwickeln, an dem wir gerade sind?Nein, ich glaube, wir müssen langsamer in unseren eigenen Handlungen werden und wenn wir unterwegs sind, uns auf das, was wir sehen einlassen. Erst dann nehmen wir Gefühle und Ruhe mit nach Hause.

Ein erster Schritt dazu, ist auch der Verzicht auf das Flugzeug, wenn es möglich ist. Ich nehme lieber den Zug, schaue aus dem Fenster und genieße meine Reise. Das ist unwahrscheinlich entschleunigend, finde ich. Klar, es dauert länger und die Zeit am Reiseziel ist vielleicht dadurch etwas verkürzt, aber es ist ein Ankommen auf eine ganz andere Art. Probiert es einfach mal aus.

Bei meinen Städtetouren erlaufe ich alles, was möglich ist. Dann sehe ich einfach besser und bekomme ein intensiveres Gefühl für das Treiben und das Leben in der jeweiligen Stadt – und ich komme ins Gespräch mit den Menschen… Ich haste auch nicht von einem Ort zum nächsten, sondern ich nehme mir viel Zeit, denn verpassen kann man beim Reisen doch eigentlich nichts, wenn man darauf verzichtet, den Vorgaben anderer hinterherzurennen.

Ich verzichte darauf, mich an langen Schlangen anzustellen, um das Highlight eines Reiseführers abzuarbeiten, sondern tauche lieber in die stilleren Gassen ein. Dort lerne ich wirklich etwas über die Orte, an denen ich gerade bin.

 

Die eigentlichen Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen neuer Landstriche, sondern darin, etwas mit anderen Augen zu sehen.

 Marcel Proust

 

Es ist also egal, wohin Du letztendlich gereist bist – ich denke, Du kannst in alle Länder reisen, ohne jemals wirklich gereist zu sein, wenn Du es falsch anstellst, – es ist egal, ob Du einen Sonnenaufgang am Meer erlebt hast oder einen Sonnenuntergang bei Dir zuhause gerade um die Ecke.

Wichtig ist, Neues zu suchen, zu entdecken und mit zurückzunehmen und ebenso wichtig ist es, bei sich selbst anzukommen und mit und an dem, was man erlebt und erfahren hat, zu wachsen, denn eine Reise ist immer eine Reise durch das eigene Leben.

Wie sieht das bei Dir aus? Reist Du, um Länder zu sammeln oder um anzukommen? Ich würde mich freuen, wenn Du mir ein wenig davon erzählst.

 

Es grüßt Dich ganz herzlich

Gudrun

 

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Winter in der Bretagne – von Meeresrauschen und Einsamkeit https://gundiontour.de/winter-bretagne/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=winter-bretagne https://gundiontour.de/winter-bretagne/#respond Sat, 16 Nov 2019 20:01:01 +0000 http://gundiontour.de/?p=1522 Der Beitrag Winter in der Bretagne – von Meeresrauschen und Einsamkeit erschien zuerst auf gundi on tour.

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Winter in der Bretagne ...

...von Meeresrauschen und Einsamkeit
Winter in der Bretagne?

Ihr wisst ja, dass ich immer auf der Suche, nach neuen Geschichten bin, die ich euch aus und über die Bretagne erzählen möchte.

Manchmal ist es etwas Historisches und manchmal etwas, das einfach aus meinem Bauch herauskommt, oder besser gesagt aus meinem Herzen… – so wie heute.

Dazu muss ich sagen, dass ich mich im Moment genau an Ort und Stelle befinde – ja, ich schreibe euch tatsächlich direkt aus dem Finistère.

Ich sitze in einem kleinen Häuschen am Rande des Atlantiks, geniesse das Meeresrauschen und die salzige Luft auf meinen endlosen Spaziergängen und bin rundrum glücklich, hier sein zu dürfen.

Das passt ja sehr gut zu meiner Blogüberschrift: Bretagne im Winter.

Dem Ganzen hänge ich jetzt noch einen Nachsatz an: Bretagne im Winter – was tun?

 

Winter Bretagne - Tipps und Infos für Ferien am Meer

 

Winter Bretagne: Von Meeresrauschen und Einsamkeit

Wie ich darauf komme? ich will es euch verraten…

Ganz einfach: Bei meinen Recherchen kam ich auf einige Hotelbewertungen und Kommentare zu meinem absoluten Lieblingsort in der Bretagne: Saint Guénolé. Und was ich in diesem Zusammenhang las, stimmte mich irgendwie traurig.

Deshalb heute kein historischer Abriss über Maler, Orte und Kapellen, sondern etwas, das mir ganz einfach am Herzen liegt.

Heute geht es um das Gefühl in der Bretagne zu sein und das ist nicht einfach nur ein Da-sein, weil man Urlaub hat, nein: es ist das Sein an einem ganz besonderen magischen Ort.

Was war es, was ich gelesen hatte.

„Bretagne im November – nie wieder! Trist, langweilig, öde – ach, und immer wieder WLAN funktionierte nicht.“ Sagt das nicht alles aus? Können wir denn wirklich nicht mehr mit uns alleine sein und die Zeit ein wenig genießen?

Ich werde euch ein wenig von Saint Guénolé im Winter erzählen, von den Menschen und den Felsen, von der Ruhe und der Einsamkeit.

Wer darauf hofft, heute von mir Adressen für ein gutes Abendessen zu bekommen oder andere Attraktionen, der kann hier beruhigt aufhören zu lesen – heute bleibt die Gudrun ganz leise.

 

Bretagne Ferien und Reisetipps für euren Urlaub am Meer
Der Mensch und das Meer

Nein, stattdessen werde ich euch nur wenige, aber ganz besondere Fotos aussuchen, die mein Gefühl für diese Zeit – diese Monate zwischen Herbstende und Frühlingsbeginn –  besonders widerspiegeln.

Heute gibt es keine Routen an der Küste entlang und wenn dann nur zu Fuß – ja auch das las ich: ohne Auto ist Saint Gué nicht zu empfehlen.

Nun, dem widerspreche ich nur allzu gerne, denn es gibt eine sehr gut erschlossene Buslinie – und glaubt mir, im Bus seht ihr mehr als in eurem Auto geleitet vom Navi. 

Vor allem könnt ihr euch endlich einmal auf das Wesentliche konzentrieren – auf die Landschaft und nicht auf das Einhalten einer Geschwindigkeitsbeschränkung.

Bretagne im Winter das ist Ankommen und zur Ruhe kommen. Das sind im November die stillen Tage, die in Deutschland manchmal so laut sind, die überlagert sind von Weihnachtsschmuck in den Ladenfenstern im Dezember und Faschingstreiben im Februar.

Bretagne im Winter ist nichts davon – Es ist ursprünglich und ehrlich, rau und erd-, nein meerverbunden.

Und hinzu kommt etwas ganz besonderes – keine Menschenmengen, kein Gelärme. Wer sich darauf einlässt, ist plötzlich auf sich alleine gestellt.

Am Ende der Welt angelangt.

Meeresrauschen live anstatt Rosamunde Pilcher im TV, der Hafen von Saint Guénolé, eine der gefährlichsten Hafeneinfahrten Europas, anstelle eines Tatortes, und meinetwegen am Abend ein Buch von Luc Bannalec, dem in Deutschland so hochgelobten Krimiautor ( Bretonische Verhältnisse ) mit seinem ebenso hochgelobten Kommissar Dupin – sei’s drum.

Wer übrigens gar nicht auf ein paar bewegte Bilder verzichten kann, dem empfehle ich den Film: „Die Frau des Leuchtturmwärters“. Er spielt auf der île Ouessant und ist für mich einer der schönsten Spielfilme, die in der Bretagne spielen.

Wenn die Wellen im Winter über die Felsen schlagen und die Fischer bei ihrer Heimkunft den Kampf mit ihnen aufnehmen, dann muss man sich darauf einlassen, und wer sie versteht diese Symbiose aus Mensch und Meer, beginnt die Bretagne zu verstehen.

An solchen Tagen lasse ich manchmal meine Kamera zu Hause. Als Fotograf setzt man sich oft unter Druck, denn man glaubt, ohne Kamera den entscheidenden Moment zu verpassen.

Die stille Zeit in der Bretagne hat mich gelehrt, dass es auch einmal ohne Kamera, Handy und Auto geht und dass es gut tut. Es ist vielleicht ein etwas anderer Urlaub, einer, wie wir ihn heute nicht mehr gewohnt sind, denn eigentlich brauchen wir ja Action, ohne daran zu denken, dass wir davon Tag für Tag genug haben. Aber es ist auch ein Urlaub der besonderen Art – ein Urlaub der Besinnung auf ganz andere Dinge, als jene, die uns immer wieder so wichtig erscheinen. Ja, die Bretagne zu ihrer stillen Jahreszeit ohne Tourismus und Action kann Menschen verändern.

 

Bienvenue - hier findet ihr Wissenswerte für eure Bretagne Ferien

Die Gedanken werden frei

Um auf den Anfang zurückzukommen: die Kritik diverser Touristen an Saint Guénolé.

Nein, im Winter hat Saint Guénolé nichts von seinem Reiz verloren – es ist jetzt wieder der kleine, verschlafene, unwahrscheinlich reizvolle Ort, den ich so in mein Herz geschlossen habe. Es hat sich in sich zurückgezogen, viele Fensterläden sind geschlossen und der Ort ruht in sich. Im Winter ist Saint Guénolé einfach es selbst und unverfälscht.

Und dann das Meer: dunkle Wolken und Sturm, und plötzlich dann unendliche Weite. Die Sonne kommt hervor und ich setze mich auf einen kleinen Felsen am Stouic. Mein Herz wird ganz groß und meine Gedanken ganz frei.

Stille und Einsamkeit umhüllt mich an solchen Tagen, wenn ich an der Küste entlang laufe.

Ich bin unendlich dankbar und erfüllt. In meinen Ohren klingt das Meeresrauschen, ich beobachte die Möwen und wünsche den Fischern eine gute Rückkehr.

Ihr seht, ich liebe den Winter in der Bretagne…

… und was ist mit euch? Wart ihr schon einmal zu dieser Zeit dort?

Vielleicht sind wir uns ja begegnet… – und wenn nicht, dann vielleicht im nächsten Jahr!

Es grüßt euch herzlich & à bientôt

Eure Gudrun

 

 

Mehr aus der Bretagne.

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Herbstlicher Hortensienkranz …eine Hommage an den Sommer! https://gundiontour.de/hortensienkranz/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=hortensienkranz https://gundiontour.de/hortensienkranz/#respond Sat, 16 Nov 2019 19:26:03 +0000 http://gundiontour.de/?p=1572 Der Beitrag Herbstlicher Hortensienkranz …eine Hommage an den Sommer! erschien zuerst auf gundi on tour.

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Herbstlicher Hortensienkranz

… eine Hommage an den Sommer!

 

 

 

 
Herbstlicher Hortensienkranz – Eine Anleitung zum Selbermachen

Oh je, jetzt ist er fast vorbei der Herbst, viele von euch sind schon dabei weihnachtlich zu dekorieren und ich habe es immer noch nicht geschafft, meinen Hortensienblogartikel fertig zu machen… nichts, wie ran… – aber ich finde Hortensienblüten gehen immer – man kann sie sogar in seine Weihnachtsdeko integrieren, aber dazu ein anderes Mal…

Tatsächlich blühen bei hier in der Nachbarschaft noch einige Spätzünder, die ich „ernten“ darf.

Bevor jetzt der Frost kommt, habe ich sie schnell eingesammelt…

Da es verschiedene Blütensorten und – farben sind, habe ich einen ganz lockeren Kranz für eine alte Schale gemacht und ein wenig Fette Henne miteingeflocheten.

Und dann hat es doch noch zu einem kleinen Türkranz gereicht.

Hier verrate ich euch schnell, wie das geht:

Hortensienkranz

Anleitung

Ihr braucht:

Stabilen grünen Draht

Bindedraht

Schere

Zwei bis drei Blüten Fette Henne oder andere Blüten eurer Wahl

und natürlich Hortensien

Den dickeren grünen Draht bindet ihr in der Form, wie ihr ihn haben mögt – rund, herzförmig…. dabei nehmt ihr den Draht doppelt und umwickelt ihn immer wieder, damit er etwas stabiler wird.

Dann geht es los: Die großen Dolden der Hortensien werden mit einer Blumenschere in kleine Blütenzweige geschnitten.

Nun werden die einzelnen Hortensienblüten mit ihren kurzen Stilen zu kleinen Sträußchen zusammengefasst und dann mit Blumendraht an dem Kranzrohling festgebunden, indem ihr ihn mit dem Blumendraht umwickelt. Die Stile überdeckt ihr mit der jeweils nächsten Blüte.

Dies macht ihr, bis der Rohling komplett umwickelt ist. Anschließend bringt ihr ihn etwas in Form – und fertig ist der Hortensienkranz!

Diese Version habe ich als Türkranz verwendet.

Hortensienkranz

 

Hortensie trifft Fetthenne 

Bei dem Hortensienkranz für meine alte Schale habe ich abwechselnd Hortensien und Fetthenne eingeflochten. Den grünen Draht hatte ich zunächst noch nicht rund geformt, sondern lang gelassen. So ist eine Girlande entstanden.

Natürlich kann man diese auch wunderbar als Tischdeko verwenden, wenn man sie so beläßt.

Zum Schluß habe ich den Draht zusammengebunden, in Form gedrückt und in einer Schale dekoriert.

Ich habe in diesem Fall noch einige getrocknete Rosenblüten hineingesteckt.

 

 

Herbstlicher Hortensienkranz

 

Eine wunderschöne Deko für alle Romantiker finde ich – und noch dazu erinnern uns diese zauberhaften Hortensienkränze noch lange an den vergangenen Sommer.

Was macht ihr mit euren Hortensien? Bei mir sind jetzt die letzten Blüten aufgebraucht – Ideen hätte ich natürlich noch jede Menge…

Laßt es euch gut gehen und genießt die letzten Herbstage!

Es grüßt euch herzlich

Eure Gudrun

 

Meine neuen Artikel. 

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Zarte Versuchung: Schokoladenplätzchen mit rosa Pfeffer https://gundiontour.de/schokoladenplaetzchen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=schokoladenplaetzchen https://gundiontour.de/schokoladenplaetzchen/#respond Fri, 15 Nov 2019 15:24:14 +0000 http://gundiontour.de/?p=1486 Der Beitrag Zarte Versuchung: Schokoladenplätzchen mit rosa Pfeffer erschien zuerst auf gundi on tour.

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Zarte Versuchung

Schokoladenplätzchen mit rosa Pfeffer
 

Schokolade trifft Pfeffer

Wer mich kennt, der weiß es schon längst: ich liebe Gegensätze – egal wo, besonders aber beim Essen.

Mein absoluter Favorit ist Schokolade mit Chilli – ein Traum!

Aus diesem Grund habe ich im letzten Jahr zum ersten Mal Weihnachtsplätzchen in dieser Konstellation gebacken: Schokoladen-Plätzchen mit rosa Pfeffer

Rosa Pfefferbeeren stammen ursprünglich aus Südamerika. Sie sind nicht so scharf, wie Chilli, haben aber ein wunderbares Aroma. Zunächst schmeckt die Beere aufgrund des in ihr enthaltenen Zuckers leicht süßlich.  Anschließend geht der Geschmack in eine fruchtig herbe Note über, zum Schluß entfaltet sich ein wachholderartiges Aroma.

Rosa Pfefferbeeren gelten übrigens als Heilmittel gegen Erkältungen und Atemwegserkrankungen. Sie enthalten ätherische Öle und mehr als 50 verschieden Wirkstoffe, die antibakteriell, entzündungshemmend, sowie auch blutdrucksenkend wirken.

So und nun kommt mein erstes Plätzchenrezept für dieses Jahr – ich hoffe, dass ich es schaffe, noch ein paar folgen zu lassen.

 

 

Die Zutaten für 25 Stück

 Teig

85 g Zartbitterkuvertüre über 65% Kakaoanteil

2 Eiweiß

70g Zucker

140 g gemahlene Mandeln (ungeschält)

etwas abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange

ca. 30 Backoblaten mit einem Durchmesser von 5 cm

Glasur

150g Zartbitterkuvertüre mit über 65% Kakaoanteil

15 ml Haselnussöl

15g rosa Pfefferkörner (wem das zu viel ist, der kann die Menge reduzieren)

Schokolade mit 80% und mehr zum Hobeln über die Glasur

 

 

Die Zubereitung

Backofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen (das hängt ein wenig vom Backofen ab, ich denke ihr kennt euren am Besten – bei mir reicht bei dieser Temperatur eine Backzeit von ca. 9 min)

Kuvertüre fein reiben.

Eiweiße mit der Hälfte des Zuckers steif schlagen; den restlichen Zucker, geriebene Kuvertüre und Mandeln mit einem Teigschaber unterrühren.

Die Oblaten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Den Teig mit einem Teelöffel auf die Oblaten setzen und etwas andrücken. Danach ca. 10 – 12 min bei 175°C backen.

Plätzchen abkühlen lassen.

Kuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen. Haselnussöl tropfenweise mit einem Löffel einrühren bis eine geschmeidige Masse entsteht.

Die gebackenen Plätzchen mit der Oberfläche eintauchen und auf ein Backblech legen.

Etwas antrocknen lassen, dann mit dem rosa Pfeffer und den Schokoladenraspen bestreuen.

Austrocknen lassen und in einer luftdichten Dose an einem kühlen Ort aufbewahren.

 

Nutzt ihr auch manchmal die trüben Novembertagen und habt schon gebacken? Welche Plätzchen sind euer Favorit?

Experimentiert ihr auch ein wenig herum, oder backt ihr in jedem Jahr die gleichen Sorten?

 

Es grüßt euch herzlich

 

Eure Gudrun

 

Noch mehr Rezepte…

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Perfekt Unperfekt – vom Zauber des Shabby Chic https://gundiontour.de/shabby-chic/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=shabby-chic https://gundiontour.de/shabby-chic/#respond Fri, 15 Nov 2019 12:58:08 +0000 http://gundiontour.de/?p=1425 Der Beitrag Perfekt Unperfekt – vom Zauber des Shabby Chic erschien zuerst auf gundi on tour.

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Unperfekt Perfekt...

...vom Zauber des Shabby Chic
Die Schönheit des Makels…

Liebt ihr ihn auch so, den Shabby Chic? Für mich ist es eine ganz besondere art des Wohnens, denn ich liebe Dinge, die Geschichten erzählen und damit die Phantasie anregen.

Dinge, die eine Seele haben und genau wie wir auch Gebrauchsspuren – ich finde es gibt nichts Schöneres, als an einem alten Holztisch zu sitzen, der schon gefühlte tausendmal geschrubbt wurde – wer mag wohl alles daran gesessen haben: Geschichten wurden hier erzählt, Plätzchenteig ausgerollt, Verträge unterschrieben, Pläne geschmiedet, mit Freunden gefeiert, und, und, und… Vielleicht war er seit Generationen im Familienbesitz, vielleicht stand er aber auch jahrelang im Keller und war in Vergessenheit geraten.

Dabei muss Shabby Chic nicht immer mit der Farbe Weiß verbunden werden – es gibt auch viele wunderschönes Möbelstücke mit farbigen Originallacken, die man wunderschön in seine Shabby Sammlung intergrieren kann.

…EINRICHTEN IM SHABBY CHIC LIEGT IMMER IM TREND UND WIR LIEBEN ES!

Ich mag die Farbe Weiß, einfach weil sie die Seele beruhigt, und natürlich den Shabby Look. Klar, ist Shabby in gewissem Maße eine Modeerscheinung, aber ich finde es ist mehr als das. Letztendlich ist es die Rückbesinnung auf alte Werte – Möbel, Geschirr und andere Dinge werden aufbewahrt, gehegt und gepflegt und geliebt…

Gerade in unserer schnelllebigen Zeit finde ich das unwahrscheinlich wichtig. Manche meiner Möbel – ebenso wie meine Bücher, schleppe ich schon seit über 25 Jahren mit mir rum und sie bleiben bei mir – für das, was ich nicht brauchen kann, suche ich einen neuen Besitzer. Ich vermeide mittlerweile das schwedische Möbelhaus, denn ich habe gemerkt, dass man diese Dinge in der Regel nicht von Dauer hat.

Perfekt Unperfekt…  – das ist er der Shabby Cic – noch dazu charmant, unkonventionell und voller Seele! Was macht sie aus, die Schönheit des Shabby Chic? Warum lieben wir ihn so? Eine Shabby Einrichtung kann dem Zuhause Gemütlichkeit und Individualität geben.

 

TIPPS ZUM SHABBY CHIC IN EUREM GARTEN

Vergesst Perfektion, die braucht es nämlich nicht, um einen ShabbyGarten zu realisieren, denn er lebt vom Spontanen und Unperfekten.

Stöbert auf Flohmärkten – hier findet ihr ein ganzes Sammelsurium an wunderbaren Dekosachen. Dabei muss die Zinkgießkanne nicht einmal mehr unbedingt funtionieren, ein tolles Dekoobjekt ist sie allemal und im Preis noch dazu günstiger. Traut euch auch mal, das eine oder andere zu streichen und dann einfach über den Winter im Garten stehen zu lassen.

Zum einen ist der Blick in einen nicht so aufgeräumten Garten auch im Herbst und Winter viel schöner, zum anderen kommt der Shabby Chic dann oft von ganz alleine. Tauscht mit Freunden. Manchmal hat man einfach keine Lust mehr auf seinen Stil. In den Keller räumen ist viel zu schade und wegwerfen sowieso.

Vielleicht findet ihr ja im Freundeskreis jemanden, der genauso denkt und schon habt ihr ein paar neue Errungenschaften für euren ShabbyGarten.

Werbung: Wer das übrigens ganz toll beherrscht ist die liebe Ramona von Nostalgie Home in Gleishorbach (siehe Bild unten) – schaut einfach mal bei ihr vorbei und lasst euch inspirieren. Natürlich findet ihr dort auch das eine oder andere Schätzchen zum Mitnehmen.

 

EIN HAUCH VON VERGANGENHEIT…

Die Möbel sehen ein wenig gebraucht und abgenutzt aus, aber das soll so sein. Gerissener Lack, abgestoßene Kanten, verblasste Farben – Möbel, die so aussahen, landeten noch vor einiger Zeit auf dem Sperrmüll. Heute ist das anders! Heute gibt es viele, die gezielt genau nach solchen Möbelstücken suchen. Seien es Kommoden, Schränke, Tische oder Kleinmöbel, wie Regale uns Spiegel. Wer nicht fündig wird, der kann mit Kreidefarbe sein Lieblingsstück im Shabby Style aufarbeiten. Shabby Chic – übersetzt „schäbiger Stil“ ist mehr als das: es ist auch ein Hauch Vergangenheit, die in das eigene Zuhause einzieht.  Er feiert das Unperfekte, das Einfache. Seit mehr als 10 Jahren ist dieser Trend mittlerweile bei uns populär. Möbel im Shabby haben Charakter, sie streben nicht nach Perfektion, wirken nicht aalglatt – nein, sie sind fast schon menschlich und erzählen ihre je eigene Geschichte. Behaglichkeit und Natürlichkeit werden hier groß geschrieben. Und vor allem: In jedem einzelnen dieser Stücke steckt die Erinnerung. Ich finde das unwahrscheinlich wichtig in unserer Zeit, von der wir manchmal selbst sagen, sie zerrinnt uns zwischen den Fingern… Shabby ist für mich Bewahren des Vergangenen – ehrlich und unverfälscht.  

 

DIE LEICHTIGKEIT DES SEINS

Natürliche, leicht wirkende Stoffe wie Leinen und Baumwolle, Zink in Haus & Garten, Holz und gaaaanz viel Weiß… lassen das Herz des Shabby Liebhabers höher schlagen.

Meist werdet ihr auf dem Flohmarkt fündig. Oder ihr streicht ein leibgewonnenes Möbelstück Weiß. Am besten natürlich mit Kreidefarbe. Eine Anleitung dazu, habe ich gerade in Planung… – schaut einfach mal wieder vorbei.

Bei mir fing die Liebe zum Shabby Chic schon sehr früh an. Ich kann mich noch erinnern, wie ich mit meinem VW Käfer – oh je, bin ich alt – durch den Spessart, wo ich damals wohnte fuhr, und auf dem Sperrmüll alte Möbelstücke einsammelte. Einige davon habe ich heute noch und sie sind mir ans Herz gewachsen. So ein kleiner Käfer kann ganz schön groß sein…

Ja, auch das ist Shabby Chic: Eine Verbundenheit mit dem Bestehenden – entgegen dem Trend zum Wegwerfen, entgegen der Schnelllebigkeit.

Und Shabbylover sind ganz besondere Menschen finde ich. Menschen, die das Gespür für das Schöne bewahrt haben, Menschen mit einer tiefen Seele… – aber das wisst ihr ja alle selber.

Phantasie braucht es natürlich auch. Unkonventionelle Wege in der Einrichtung gehen und das Gespür für alles Schöne.

So Gudrun, genug für heute erzählt…

Bis bald und ganz liebe Grüße an euch alle

 

EURE GUDRUN

 

Meine neuen Artikel. 

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Route des peintres en Cornouaille – eine Übersicht https://gundiontour.de/la-route-des-peintres-en-cornouaille/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=la-route-des-peintres-en-cornouaille https://gundiontour.de/la-route-des-peintres-en-cornouaille/#respond Fri, 15 Nov 2019 07:44:43 +0000 http://gundiontour.de/?p=1374 Der Beitrag Route des peintres en Cornouaille – eine Übersicht erschien zuerst auf gundi on tour.

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Die Maler und das Meer

Sur la route des peintres en Cornouaille
 
 
 
Das Licht der Bretagne – eine Inspiration nicht nur für Maler

… vorab muss ich kurz sagen: eines meiner berührendsten Erlebnisse an der bretonischen Küste war die Begegnung mit dem Maler Yves Salomon, dessen Bilder ich sehr bewundere, an den Felsen von Saint Guénolé. Eines Abends stand er dort und malte und ich durfte ihn fotografieren.

Doch nun zurück zum Meer und den Malern – aber Achtung: jetzt wird es ein bißchen geschichtlich:-)))

Die Bretagne, das Finistère und besonders die Cornouaille ist seit jeher Inspiration für Künstler.

Wer einmal hierher gereist ist, der weiß, warum. Es ist das klare Licht, das einen berührt, die zauberhafte Landschaft, die einen nicht loslässt, das tosende Meer, das die Gedanken frei werden läßt…

… es ist etwas ganz Besonders, Eigenes, schwerlich in Worte zu Fassendes, leichter dann doch in Bilder.

Ich gebe zu, dass ich selbst nirgendwo lieber fotografiere als in der Bretagne, es erfüllt mich mit unendlicher Dankbarkeit, wenn ich am Meer sitzen kann und warten kann – und dabei träumen – auf den für mich als Fotografin perfekten Augenblick.

 

 

Die historische Region Cornouaille – eine Übersicht

Neben der Fotografie liebe ich die Malerei und so habe ich mich lange mit verschieden Malern, die in der Bretagne malten und oft auch wohnten, beschäftigt und vor allem natürlich mit der route des peintres en Cornouaille.

Neulich fragte mich einer meiner Blogleser, ob ich nicht ein wenig über die Route des Peintres en Cornouaille erzählen könnte.

Genau das, will ich heute tun und ich würde mich freuen, wenn ihr mich dabei begleitet.

Vor allem in der Cornouaille an der Südspitze der Bretagne waren die Maler von den Lichteffekten, den Bewegungen der Wolken, der  Landschaft und den Felsen mit ihren bizarren Formen begeistert ( wusstet ihr eigentlich, dass die Felsen sogar Namen haben… ). Die raue Natur an der bretonischen Küste und die vielen malerischen Dörfern zogen schon zu Beginn des neunzehnten Jahrhundert viele Maler an.

Die historische Region Cornouaille – im Bretonischen Kerne oder Bro Gerne –  im Südwesten der Bretagne erstreckt sich von der Pointe du Raz im Nordwesten bis hin nach Quimperlé im Südosten. Südlich wird sie durch den Atlantik (heute Morbihan), nördlich durch das Hinterland von Brest (dem Ménez Hom) begrenzt. Im Osten reichte sie bis nach Landernau und Morlaix.

Die alte Hauptstadt mit Bischhofssitz und heutige Hauptstadt des Finistère ist übrigens Quimper.

 

 

Hier findet ihr Adressen von Museen zu diesem Thema:

 

Le Musée Départemental Breton de Quimper 

1, rue du roi Gradlon in Quimper

Le Musée des Beaux Arts de Quimper

40, place St Corentin in Quimper

Le Musée des Beaux Arts de Pont Aven

Place de l’Hôtel de Ville in Pont Aven

Le Musée Bigouden de Pont l’Abbé

Château des Barons du Pont in Pont l’Abbé

Eine  kleine Reise auf den Spuren der Maler

Die Route des Peintres en Cornouaille bietet die Möglichkeit auf den Spuren der Maler zu wandeln und ist mit insgesamt 51 Städten in sieben Teiletappen aufgegliedert. Das Projekt wurde in den 90er Jahren von dem Groupement touristique de Cornouaille ins Leben gerufen.

Anmerkung: Leider bleibt man, bis auf wenige Ausnahmen, wie Quimper und Pont Aven, bei der Erforschung der einzelnen Etappen auf sich gestellt. Die Idee als solche bietet sehr großes Potential, wurde aber meiner Meinung nach nicht konsequent ausgeführt, ein Zusammenhang mit den einzelnen Malern wird eigentlich nicht wirklich hergestellt und es reicht auch nicht aus, einfach die Route entlang zu fahren. Wer wirklich Interesse daran hat, der muss sich vorab mühselig alles erarbeiten – schade, denn es ist eigentlich eine wahnsinnig spannende Geschichte…

Zusätzlich sind die einzelnen Routen viel zu lang. Wer schafft es schon an einem Tag von Plozévet bis nach Sainte Marine, ohne die Landschaft zu vernachlässigen. Diese jedoch gehört unweigerlich dazu, will man die Intention der Maler verstehen – doch nun zurück zu der Route.

Die 7 Etappen

Menez-Hom, Crozon, Morgat, Le Fret, Camaret, Roscanvel

Dichter & Maler:

Georges Toudouze, Georges Ancey, André Antoine

Richon-Brunet, Marcel-Sauvaige, CharlesCottet, Georges Lacombe, Henri Rivière

______________________________

Châteaulin, Pleyben, Châteauneuf-du-Faou, Trévarez, Spézet, Gourin,  Faouët

Maler:

Paul Sérusier, Jeanne-Marie Barbey, David-Nillet

______________________________

Locronan, Douarnenez, Beuzec-Cap-Sizun, Pont Croix, Plouhinec, Audierne, Plogoff

Maler:

Eugène Boudin, Jules Breton, Odilon Redon, Henri Rivière, Jules Chadel, Mathurin Méheut, Yves Tanguy, Henri Matisse, Lionel Floch, Albert Marquet, René Quillivic

______________________________

Das Vallée de l’Odet von Plomelin bis nach Quimper

Maler:

Eugène Boudin, Max Jacob

______________________________

Pays Bigouden

Plozévet, Pouldreuzic, Tréguennec, Saint Guénolé, Pointe de Penmarc´h, Penmarc´h, Le Gulivinec, Lesconil, Loctudy, Pont l’Abbé, Sainte Marine

Maler:

Jean-Julien Lemordant, 28 June 1882 – 11 June 1968 – Maler, André Dauchez, 1870 – 1948 – Maler und Fotograf

Lucien Simon, 1861 – 1945 – Maler, Robert Delaunay, 1885 – 1941, Maler, Maurice Denis, 1870 – 1943 – Maler

Paul Perraudin, 1907 – 1993 – Maler, Mathurin Méheut, Grafiker, Maler, Bildhauer, Designer

Jean René Bazaine, 1904 – 2001, Maler

______________________________

Benodet, Beg-Meil, Cap-Coz, Fouesnant, Rosporden, Le Forêt-Fouesnant, Concarneau, Trégunc, Pointe de Trévignon

Maler:

Paul Signac, Théophile Deyrolle, Alfred Guillou, Peder Krøyer, Hélène Schjerfbeck, Eugène Vail et Edward Cummins, Fernand Le Goût-Gérard, Lucien-Victor Delpy, Jean Le Merdy

______________________________

Port Manech, Névez, Pont Aven, Riec-sur-Belon, Bannalec, Scaer, Quimperlé, Le Pouldu, Doelan, Brigneaux

Maler:

Émile Bernard, Paul Gauguin, Paul Sérusier, Charles Filiger, Manuel Ortiz de Zarate, Pierre- Eugène Clairin

 

Am Rande bemerkt

Auch einer meiner Lieblingsdichter war in der Bretagne, im Finistère, in Trébabu: Paul Celan.

Und immer, wenn ich an der Küste entlanglaufe und einen Hasen sehe, muss ich an folgendes Zitat von ihm denken, das

eine für ihn ungewohnte Wärme und Innigkeit ausstrahlt und das

mein Herz tief berührt:

„»Wir sind seit acht Tagen in der Bretagne, unter heiteren Himmeln, in einem kleinen Häuschen am Rande eines

riesigen und auf das menschen- weil hasenfreundlichste verwilderten Parks. Das Meer ist nahe, die Menschen, denen

wir begegnen, einfach und freundlich.“

Das war die Übersicht über die einzelnen Stationen der route des peintres en Cornouaille – sie sollen euch als grobe Orientierungshilfe dienen, wenn ihr auf Spurensuche geht.

Die Liste der Maler ist natürlich bei Weitem nicht vollständig, ich habe lediglich jene mit in die Aufzählung genommen, über die man auch Informationen im Internet finden kann. Ich habe sie auch nicht den einzelnen Orten zugeordnet, um nicht zu sehr auszuschweifen. Das werde ich machen, wenn ich ins Detail gehe…

Über Locronan – eine Perle in der Bretagne und Pont Aven – Stadt der Mühlen & Maler habe ich ja schon geschrieben, dort findet ihr mehr Einzelheiten.

Wer von euch noch mehr Interesse hat oder Antworten auf ganz bestimmte Fragen sucht, der kann mir einfach schreiben, ich helfe gerne weiter, wenn ich kann.

Es gibt übrigens einen Lieblingsmaler von mmir – Yann Queffélec, den ich für mich in der Bretagne entdeckt habe und der mich bei meinen eigenen Arbeiten in der Fotografie ungemein inspiert hat. Leider ist er vor einigen Jahren viel zu früh verstorben.

Ich hatte ihn vor vielen Jahren in einer Galerie in Quimper entdeckt und damals nicht das Geld, mir eines seiner Werke zu kaufen, was mich heute ungemein schmerzt – es gibt jedoch ein Bildband über ihn – aber davon werde ich ein anderes Mal erzählen.

Nun wünsche ich euch viel Spaß auf eurer Suche, nach den Orten, die von den Malern verewigt wurden, die ins Finistère ans sogenannte “Ende der Welt” kamen, um das besondere Licht der Bretagne in ihren Werken festzuhalten.

À bientôt und herzliche Grüße

 

Gudrun

 

Mehr aus der Bretagne.

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